IN KÜRZE

von Redaktion

Das Da-Vinci-Motiv des vitruvianischen Menschen ziert neben dem Ravensburger-Puzzle auch die Euro-Münzen. © Daniel Karmann, dpa

Siemens vertieft Kooperation mit Nvidia

München – Der Technologiekonzern Siemens will seine Partnerschaft mit dem US-Chipkonzern Nvidia vertiefen. Damit sollen KI-gestützte Fabriken Realität werden, teilte der Münchner Dax-Konzern gestern mit. Die Partnerschaft mit Siemens eröffne „neue Möglichkeiten für die nächste Welle der industriellen KI“, sagte Nvidia-Chef Jensen Huang. Siemens-Chef Roland Busch betonte, Siemens und Nvidia ermöglichten es Unternehmen aus allen Branchen, „KI in der physischen Welt voll auszuschöpfen“. Eine Kooperation zwischen den beiden Unternehmen besteht bereits seit dem Jahr 2022.

Italien unterliegt im Da-Vinci-Streit

Stuttgart – Der italienische Staat und eine Kunstgalerie aus Venedig sind im Rechtsstreit mit dem Spielwaren-Hersteller Ravensburger wegen eines Puzzle-Motivs von Leonardo Da Vinci auch in zweiter Instanz unterlegen. Das Oberlandesgericht Stuttgart wies die Berufung des italienischen Kulturministeriums und der Gallerie dell‘Accademia di Venezia gegen eine Entscheidung aus dem vergangenen Jahr zurück. Die Italiener forderten von Ravensburger, für Puzzle mit dem Motiv des sogenannten vitruvianischen Menschen von Da Vinci eine Lizenzvereinbarung abzuschließen (Az. 4 U 136/24).

Tesla-Kunden klagen wegen Imageschaden

Paris – Eine Gruppe französischer Tesla-Kunden hat das Unternehmen des US-Milliardärs Elon Musk wegen des ihrer Ansicht nach nun „rechtsextremen“ Images der Marke verklagt. „Durch das Verhalten von Musk sind die Fahrzeuge zu starken politischen Symbolen geworden und erscheinen nun als Flaggschiffe der extremen Rechten“, erklärten die Anwälte Patrick Klugman und Ivan Terel. Daher verklagten sie Tesla und forderten die Auflösung der Leasing-Verträge.

Proxima Fusion sichert sich Kapital

München – Das Münchner Start-up Proxima Fusion hat sich 130 Millionen Euro für die Entwicklung eines kommerziell nutzbaren Fusionskraftwerks gesichert. Insgesamt stehen dem Unternehmen nun 185 Millionen Euro aus öffentlichen und privaten Mitteln zur Verfügung, wie Proxima Fusion mitteilte. Die Firma will bis 2031 eine Demonstrations-Anlage namens „Alpha“ bauen. Das Unternehmen ist eine Ausgründung aus dem Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Garching.

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