Ein „ausgezeichnetes Verhältnis“ beider Länder konstatiert Präsident Donald Trump (l) – hier mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping. © IMAGO/Li Xueren
Washington – China und die USA haben sich nach Angaben von US-Präsident Donald Trump bei neuen Handelsgesprächen grundsätzlich auf einen Abbau von Exportbeschränkungen bei seltenen Erden verständigt. Die formelle Zustimmung durch ihn selbst und Chinas Staatschef Xi Jinping stehe noch aus, so Trump.
Für China saßen bei den Verhandlungen Vize-Ministerpräsident He Lifeng und Handelsminister Wang Wentao am Tisch, für die USA Finanzminister Scott Bessent und Handelsminister Howard Lutnick.
Dem US-Präsidenten zufolge verpflichtet sich China, bestimmte Rohstoffe wie seltene Erden an die USA zu liefern. Washington sagt im Gegenzug zu, dass Studierende aus China weiterhin an US-amerikanischen Universitäten zugelassen würden. Trump schrieb außerdem, dass es zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt eine Abmachung im Zollstreit gebe. Trump erklärte, dass die Zölle für Importe aus China in die USA bei 55 Prozent liegen werden. China bekomme zehn Prozent, so der US-Präsident. Das Verhältnis sei „ausgezeichnet“.
China dominiert den Weltmarkt für seltene Erden, die für die Herstellung vieler Produkte sehr wichtig sind. Dabei handelt es sich um Rohstoffe, die die Industrie zum Beispiel für Elektromotoren braucht. AFP