IN KÜRZE

von Redaktion

Dow schließt Chemieparks

Böhlen – Der US-Chemiekonzern Dow will einen Teil seiner Anlagen im sächsischen Böhlen und in Schkopau in Sachsen-Anhalt Ende 2027 schließen. Grund seien strukturelle Herausforderungen auf dem europäischen Markt, darunter hohe Energie- und Betriebskosten sowie eine mangelnde Nachfrage in Schlüsselindustrien, teilte das Unternehmen mit. Betroffen sind nach Unternehmensangaben insgesamt rund 550 regulär Beschäftigte. Dow unterhält nach Angaben zufolge 13 Standorte in Deutschland mit rund 3400 Mitarbeitern.

Sparlaune belastet den Handel

Berlin – 2025 sollte vor allem eines – besser werden als 2024 und 2023. Viele Einzelhändler in Deutschland sind mit viel Hoffnung ins Jahr gestartet, aber wurden bislang enttäuscht. Sie kämpfen mit den alten Problemen. Das mit Abstand größte: Viele Menschen in Deutschland achten stark aufs Geld und halten sich beim Einkaufen spürbar zurück. „Die Haushalte sparen aus Vorsicht und Vorsorge“, sagt Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland (HDE).

Bahn fährt Strecke Prag–Berlin–Kopenhagen

Berlin – Bahnreisende können ab Mai 2026 ohne Umstieg von Prag über Berlin nach Kopenhagen fahren. Die Züge halten auf ihrer Fahrt auch in Dresden und Hamburg, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Die Fahrt zwischen Berlin und Kopenhagen dauert demnach sieben Stunden, in elf Stunden geht es von Prag nach Kopenhagen. Jeden Tag fahren dann je zwei Züge pro Richtung, hinzu kommt eine saisonale Nachtverbindung.

Apple gegen Milliardenstrafe

Brüssel – Der iPhone-Hersteller Apple hat vor dem EU-Gericht in Luxemburg nach eigenen Angaben Beschwerde gegen eine Millionenstrafe der EU-Kommission eingereicht. Das im April verhängte Bußgeld in Höhe von 500 Millionen Euro gehe nach Ansicht des US-Konzerns „weit über das hinaus, was das Gesetz vorschreibt“, teilte Apple am Montag mit. Nach Einschätzung aus Brüssel verstößt der iPhone-Hersteller gegen die Wettbewerbsregeln der EU. Die EU-Wettbewerbshüter werfen Apple unter anderem vor, Entwickler und Nutzer mit einer Reihe von Regelungen zur Nutzung seines App Stores zu zwingen und Alternativen keine Chance zu lassen.

Nur 20 Prozent in KI geschult

Berlin – Den meisten Beschäftigten in Deutschland wurde von ihrem Arbeitgeber bislang keine Schulung zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) angeboten. Ein Fünftel der Berufstätigen wurden laut einer Umfrage des Digitalverbandes Bitkom im Job bereits im KI-Einsatz geschult. 70 Prozent hätten aber kein Angebot für eine KI-Fortbildung erhalten. Bei weiteren 6 Prozent gebe es zwar Fortbildungen, wurden aber nicht wahrgenommen.

Artikel 11 von 11