IN KÜRZE

von Redaktion

Rekordleerstand bei Büroflächen

Berlin – In deutschen Großstädten ist der Anteil leerstehender Büroflächen nach Einschätzung des Großmaklers JLL so hoch wie seit über zehn Jahren nicht. Neben dem Trend zum Homeoffice mache sich die Konjunkturflaute bemerkbar und die Unsicherheit um US-Zölle. Das kurzfristig verfügbare Angebot an Büroflächen in den sieben Metropolen Berlin, Hamburg, München, Frankfurt, Düsseldorf, Köln und Stuttgart summierte sich im zweiten Quartal auf mehr als 7,6 Millionen Quadratmeter, so JLL. Das entspreche einer Leerstandsquote von 7,7 Prozent.

Hilfe für schwache Azubis gefordert

Berlin – Die Mehrheit der Betriebe in Deutschland wünscht sich zusätzliche staatlich unterstützte Hilfsangebote für leistungsschwache Auszubildende. Das geht laut einem Bericht der „Rheinischen Post“ vom Montag aus einer Studie des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (Kofa) hervor. Grundlage der Studie ist eine repräsentative Befragung von 820 Personalverantwortlichen von Unternehmen.

Tesla-Aktie fällt wegen Parteigründung

New York – Die Tesla-Aktie hat am Montag deutlich an Wert verloren, nachdem Firmenchef Elon Musk die Gründung einer eigenen Partei angekündigt hatte. Zudem setzte US-Präsident Donald Trump am Wochenende das Steuer- und Ausgabengesetz in Kraft, das die Abschaffung von Elektroauto-Subventionen in den USA vorsieht. Die Tesla-Aktie startete in den US-Handel mit einem Kursverlust von rund sieben Prozent. Der Elektroauto-Hersteller hat mit Rückgängen bei den Auslieferungen zu kämpfen. Analysten gehen davon aus, dass Musks rechte Ansichten und seine politischen Aktivitäten der Tesla-Marke schadeten und dazu beitrugen.

Solarglas-Manufaktur aus Brandenburg pleite

Tschernitz – Die Glasmanufaktur Brandenburg (GMB) hat Insolvenz angemeldet. „Ich bedauere die Entscheidung der GMB sehr“, erklärte Landeswirtschaftsminister Daniel Keller (SPD) dazu am Montag in Potsdam. „Es sind letztlich die Rahmenbedingungen in Europa, die dazu führen, dass der letzte europäische Solarglashersteller Insolvenz beantragt hat“, fügte er hinzu. GMB-Geschäftsführer Nico Succolowsky sagte dem Sender RBB, der Insolvenzantrag sei am Freitag eingereicht worden. „Die schwierige wirtschaftliche Lage in der europäischen Solarindustrie hat bislang trotz intensiver Bemühungen und Investitionen des Unternehmens und des Mehrheitsgesellschafters eine Restrukturierungslösung verhindert“, begründete er die Entscheidung.

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