IN KÜRZE
Rund 174 Tonnen Gold lagern im Moment in den Tresoren der Deutschen Börse. © IMAGO
Rekord: E-Auto fährt 1205 Kilometer weit
München – Ein Elektroauto hat nach Herstellerangaben eine Fahrtstrecke von 1205 Kilometern mit nur einer Stromladung geschafft und sich damit einen Eintrag im Guinness Buch der Rekorde gesichert. Der US-Hersteller Lucid teilte mit, dass eins seiner Autos eine Strecke von Sankt Moritz in der Schweiz über Österreich bis nach München am vergangenen Wochenende bewältigt habe. Auf der Strecke ging es viel bergab, Sankt Moritz liegt etwa 1800 Meter und München circa 500 Meter über dem Meeresspiegel. Der tiefste Punkt der Fahrt war am Bodensee mit knapp 400 Metern über dem Meeresspiegel, danach ging es den Angaben zufolge bergauf bis zum Arlbergtunnel auf mehr als 1200 Metern und dann wieder hinunter. Das Guinness Buch der Rekorde bestätigte den Höchstwert in der Kategorie „Weiteste Reise eines Elektroautos mit einer Ladung“.
Deutsche investieren mehr in Gold
Frankfurt – Anleger haben im turbulenten ersten Börsenhalbjahr wieder verstärkt in Gold investiert. 173,8 Tonnen des Edelmetalls verwahrte die Deutsche Börse zum Stichtag am 30. Juni in ihren Tresoren in Frankfurt. Damit erhöhte sich der Bestand für diejenigen, die die Xetra-Gold-Anleihe zeichnen, seit Jahresbeginn um 7,3 Tonnen, so das Unternehmen. Für jeden Anteilsschein hinterlegt die Deutsche Börse ein Gramm Gold. Vom Rekord ist der Bestand trotz des jüngsten Anstiegs weit entfernt: Im ersten Halbjahr 2022 verwahrte die Deutsche Börse gut 242,5 Tonnen Gold. Seither verkauften Anleger Gold – auch wegen der hohen Preise.
Wohnen in München und Berlin teuer
Berlin – Gemessen an den regionalen Einkommen zählen neben Metropolen auch mittelgroße Städte wie Lübeck, Rostock und Regensburg zu den kostspieligsten Wohnorten. Das zeigt der Wohnatlas von Postbank und dem Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut (HWWI). Ganz vorn steht München, wo 43,6 Prozent des verfügbaren Haushaltseinkommens von geschätzt 71 534 Euro für die Kreditfinanzierung draufgehen. Berlin landet mit 43,3 Prozent fast gleichauf. Dort sind zwar die Kaufpreise im Schnitt niedriger, aber auch das mittlere Einkommen, das laut Postbank 2024 bei 48 257 Euro lag. Bei der Mietbelastung stehe Berlin sogar vor München (27,1 vs. 25,5 Prozent). In den Top 10 der teuersten Wohnorte folgen Hamburg und Frankfurt. Danach kommen die Universitätsstädte Heidelberg und Freiburg sowie Potsdam, Regensburg, Lübeck und Rostock.