Bei Ford-Motoren gibt es Brandrisiko. © Oliver Dietze/dpa
Weniger Frauen in Aufsichtsräten
Berlin – Der Frauenanteil in den Aufsichtsräten deutscher Börsenunternehmen ist einer Studie zufolge erstmals seit dem vor zehn Jahren eingeführten Führungspositionengesetz wieder leicht gesunken. Der Frauenanteil in den Kontrollgremien ging von 37,3 Prozent im vergangenen Jahr auf 37 Prozent mit Stand Mai 2025 zurück, wie die Initiative Fidar (Frauen in die Aufsichtsräte) am Mittwoch in Berlin mitteilte. In den Vorstandsetagen der Unternehmen stieg die Besetzung mit Frauen leicht von 19,3 auf 19,9 Prozent.
Ford ruft fast 700 000 Fahrzeuge zurück
New York – Der US-Autobauer Ford ruft fast 700 000 Fahrzeuge in zurück, wie das Unternehmen der US-Börsenaufsicht in New York mitteilte. Demnach gibt es Probleme mit Kraftstofflecks. Dadurch bestehe ein Brandrisiko bei 694 271 Ford-SUVs mit 1,5-Liter-Motoren. Betroffen sind nach Angaben des Herstellers Bronco-Sport-Fahrzeuge der Jahre 2021 bis 2024, Escape-Modelle der Jahre 2020 bis 2022 und Kuga-Wagen aus den Jahren 2019 bis 2024. Der Rückruf könnte den Konzern umgerechnet 490 Millionen Euro kosten.
CO2-Ausstoß sinkt nur im Energiesektor
Dessau – Der CO2-Ausstoß von Anlagen und Unternehmen, die verpflichtend am Emissionshandel teilnehmen, ist im vergangenen Jahr erneut deutlich zurück gegangen. Allerdings ist der Rückgang nach bisherigen Zahlen ausschließlich auf den Energiesektor zurückzuführen, während Industrie und Luftverkehr mehr emittierten, wie das Umweltbundesamt (UBA) mitteilte. Alle vom EU-Emissionshandel erfassten Anlagen in Deutschland stießen 2024 zusammengenommen rund 273 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente aus. Das waren 5,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Hauptgründe dafür sind laut UBA der wachsende Anteil erneuerbarer Energien und die rückläufige Stromerzeugung aus Stein- und Braunkohlekraftwerken sowie die Tatsache, dass Deutschland mehr Strom aus dem Ausland importierte. Seit 2005 ist der CO2-Ausstoß deutscher Energieanlagen den Angaben zufolge um 54 Prozent gesunken.
Maschinenbauer: US-Markt positiv
Frankfurt – Trotz des Zollstreits sehen die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer den US-Markt vergleichsweise positiv. Bei der Konjunkturumfrage des Branchenverbands VDMA bewerten 31 Prozent der Unternehmen ihre Absatzchancen in den USA als „sehr gut“ oder „gut“. Ein Viertel berichtete hingegen von schlechten oder sehr schlechten Marktchancen. Ähnlich positive Werte erreichte nur noch die Region Naher und Mittlerer Osten, während auf dem deutschen Heimatmarkt oder im Geschäft mit China die negativen Einschätzungen zum aktuellen Absatz überwiegen.