Neues Großprojekt der Bahn

von Redaktion

Strecke Berlin–Hamburg gesperrt – Erneut hohe Verluste

Berlin – Die Deutsche Bahn hat im ersten Halbjahr 2025 einen dreistelligen Millionenverlust eingefahren, aber besser abgeschnitten als im Vorjahreszeitraum. Der bundeseigene Konzern verzeichnete nach Ertragssteuern einen Verlust von rund 760 Millionen Euro, wie inoffiziell zu erfahren war. Im ersten Halbjahr 2024 lag der Fehlbetrag bei 1,6 Milliarden Euro. Der Konzernumsatz stieg auf 13,3 Milliarden Euro, ein Plus von 3,4 Prozent. Der operative Verlust vor Zinsen und Steuern lag bei 239 Millionen Euro.

Derweil fällt der Startschuss für ein weiteres Großprojekt im Zuge der Generalsanierung der Bahn: Ab 1. August wird dafür die wichtige Verbindung zwischen Berlin und Hamburg für neun Monate komplett gesperrt. Unter Bahn-Experten gilt dies als Härtetest für das Baukonzept, da die Strecke verhältnismäßig lang und die Umleitungsmöglichkeiten schwieriger sind als etwa bei der Generalsanierung zwischen Frankfurt und Mannheim.

Dass sich nach der Sanierung die Pünktlichkeit der Deutschen Bahn schon deutlich verbessern wird, ist unwahrscheinlich. 2026 stehen vier weitere Großprojekte auf dem Programm.

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