IN KÜRZE

von Redaktion

Belege weiterhin für zehn Jahre aufheben

Berlin – Im Kampf gegen Steuerhinterziehung und Steuerbetrug sollen Banken, Versicherungen und Wertpapierinstitute Buchungsbelege auch weiterhin zehn Jahre lang aufbewahren müssen. Die Bundesregierung beschloss, die Aufbewahrungsfrist zu verlängern – eine von der Ampel-Regierung entschiedene, geplante Verkürzung wird damit rückgängig gemacht. Für die restlichen Steuerpflichtigen gilt für Buchungsbelege aber weiter die achtjährige Aufbewahrungsfrist.

Öffentliche Aufträge nur bei Tariflohn

Berlin – Unternehmen in Deutschland sollen bei der Ausführung öffentlicher Aufträge ab einem Wert von 50 000 Euro künftig Löhne in Tarifhöhe zahlen – auch wenn sie nicht tarifgebunden sind. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch einen entsprechenden Gesetzentwurf, den Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) und Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) vorgelegt hatten. So würden „die Nachteile tarifgebundener Unternehmen im Wettbewerb um öffentliche Aufträge und Konzessionen des Bundes beseitigt“, erklärte das Arbeitsministerium.

Dieselpreis leicht gesunken

München – Der Dieselpreis an Deutschlands Tankstellen ist im Vergleich zur Vorwoche leicht gesunken. Ein Liter Diesel kostet aktuell im bundesweiten Durchschnitt 1,605 Euro und damit einen Cent weniger als in der Vorwoche, wie der ADAC mitteilte. Der Benzinpreis blieb stabil bei 1,668 Euro.

Modemarke Closed meldet Insolvenz an

Hamburg – Die Hamburger Modemarke Closed hat einen Insolvenzantrag gestellt. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens hervor. Gründe sind eine hohe Verschuldung und die Kosten, die sich daraus ergeben. Grundsätzlich arbeite die auf Jeans spezialisierte deutsche Marke aber profitabel, heißt es. Den Antrag stellte Closed am Amtsgericht.

Bahn: Mehrkosten verteuern Tickets nicht

Berlin – Das Urteil, nach dem die Deutsche Bahn (DB) die milliardenschweren Mehrkosten für das Projekt Stuttgart 21 allein tragen muss, hat laut Konzern „keine direkten Auswirkungen auf die Ticketpreise“. Die DB habe die Kosten für die Fertigstellung des Projekts „aus kaufmännischer Vorsicht als Eigenmittel in ihrer Planung abgebildet“, erklärte das Unternehmen.

Weniger Aufträge für die Industrie

Wiesbaden – Die Auftragslage für die deutsche Industrie hat sich im Juni erneut verschlechtert. Der Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe nahm gegenüber Mai um 1,0 Prozent ab, wie das Statistische Bundesamt aufgrund bisher vorliegender Ergebnisse mitteilte. Ohne Berücksichtigung der Großaufträge allerdings stieg das Ordervolumen um 0,5 Prozent.

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