Ab sofort gelten die US-Zölle

von Redaktion

Mit einer Woche Verspätung treten die Zölle nun in Kraft. Die Sätze sind unterschiedlich.

Brüssel – Für die Europäische Union und weitere Handelspartner rund um den Globus gelten seit gestern höhere US-Importzölle. „Es ist Mitternacht! Milliarden Dollar an Zöllen fließen nun in die USA“, erklärte US-Präsident Donald Trump.

Für die EU gilt für die meisten Produkte inklusive Autos ein Aufschlag von 15 Prozent – das ist weniger als von Trump angedroht, aber ein Mehrfaches des jahrelang geltenden Zollsatzes.

Japan und Südkorea haben mit Trump ähnliche Vereinbarungen wie die EU erzielt. Für andere Handelspartner, die kein Handelsabkommen mit den USA abgeschlossen haben, gelten wesentlich höhere Zölle. Importe aus Syrien etwa sind mit 41 Prozent belegt, Laos und Myanmar mit je 40 Prozent. Auf Waren aus der Schweiz setzte Trump einen massiven Aufschlag von 39 Prozent ein. Andere Länder trifft es noch härter: Kurz bevor die neuen Aufschläge gültig wurden, verdoppelte Trump noch einmal die Zölle für Indien auf nunmehr 50 Prozent. Das Weiße Haus begründete die neue Zolllast für indische Importe mit den anhaltenden Käufen russischen Öls durch Indien.

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