IN KÜRZE

von Redaktion

Restaurants, Cafés und Eisdielen hatten im ersten Halbjahr weniger Umsatz. © S. Hoppe, dpa

Solide Rendite für Norwegen-Fonds

Oslo – Der norwegische Staatsfonds – der größte Pensionsfonds der Welt – hat im ersten Halbjahr 2025 eine solide Rendite von 5,7 Prozent eingefahren. Allerdings hätten Währungseffekte dazu geführt, dass der Gesamtwert der Investitionen des Fonds zurückging, erklärte die norwegische Zentralbank am Dienstag. Das Fondsvolumen ging demnach um 156 Milliarden Kronen auf 19,586 Billionen Kronen zurück (1,646 Billionen Euro).

Ifo: Defizite bei Wettbewerbsfähigkeit

München – Die Industrie in Deutschland sieht sich weiter im Hintertreffen gegenüber ihren Mitbewerbern im Ausland: Jedes vierte Industrieunternehmen berichtete im Juli von einer sinkenden Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Ländern außerhalb der EU, wie das Münchner Ifo-Institut am Dienstag mitteilte. Damit blieb die Trendwende im Vergleich zu einer Umfrage im April aus, der Wert blieb unverändert hoch. Besonders schwierig ist die Lage demnach derzeit im Maschinenbau.

Bayerns Wirte machen weniger Geschäft

München – Für Bayerns Wirte läuft es derzeit schlecht. Im ersten Halbjahr machten sie preisbereinigt 2,5 Prozent weniger Umsatz als vor einem Jahr, wie das Landesamt für Statistik mitteilt. Betrachtet man nur den Juni, fällt das Minus mit 4 Prozent sogar noch deutlicher aus. Betroffen ist vor allem die speisengeprägte Gastronomie. Dort geht es im Vergleich zum ersten Halbjahr 2024 um 3,1 Prozent nach unten. Die getränkegeprägte Gastronomie – beispielsweise Kneipen – büßte dagegen nur 0,1 Prozent ein.

Trump beruft neuen Chef für Statistikamt

Washington – Nach der Entlassung der Leiterin der Behörde für Arbeitsmarktstatistik (BLS) wegen angeblich gefälschter Zahlen hat US-Präsident Donald Trump einen konservativen Ökonomen als ihren Nachfolger ernannt. Die Wirtschaft befinde sich in einem „Boom“, der neue Behördenleiter E.J. Antoni werde sicherstellen, dass die veröffentlichten Zahlen „ehrlich und zutreffend“ seien, erklärte Trump.

Erneuerbare Energie: Zu viel oder zu wenig?

Berlin – Die Pläne der Bundesrepublik, den Anteil der Erneuerbaren Energien im Strommix bis 2030 auf 80 Prozent zu erhöhen, spalten die Bürger. Wie eine Forsa-Umfrage für den „Stern“ zeigte, finden 32 Prozent, dass Deutschland zu stark auf Erneuerbare setzt. 34 Prozent sind der Meinung, dass der Anteil zu gering sei. 30 Prozent finden das Maß richtig.

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