IN KÜRZE

von Redaktion

Diesel ist deutlich günstiger geworden. © Imago

VW-Holding will von Rüstung profitieren

Stuttgart – Die VW-Dachholding Porsche SE sieht Potenzial in der Rüstungsindustrie und möchte künftig stärker vom Verteidigungs- und Sicherheitssektor profitieren. Das Unternehmen will sich weiter diversifizieren und verstärkt in der Verteidigung engagieren – ohne den „grundsätzlichen Fokus auf Mobilitäts- und Industrietechnologie zu verändern“, wie Vorstandschef Hans Dieter Pötsch betonte. In den ersten sechs Monaten verdiente die Porsche SE bereinigt 1,1 Milliarden Euro und damit eine Milliarde weniger als ein Jahr zuvor. Inklusive Bewertungsveränderungen der Anteile stand unter dem Strich gar ein Einbruch des Nettogewinns von 2,1 auf 0,3 Milliarden Euro.

Tui meldet Gewinnsprung

Hannover – Der weltgrößte Reisekonzern Tui hat im Quartal von April bis Juni ein starkes Gewinnwachstum verzeichnet. Das währungskursbereinigte Betriebsergebnis lag mit gut 331 Millionen Euro 42,6 Prozent über dem des Vorjahreszeitraums, wie der Hannoveraner Konzern am Mittwoch mitteilte. Allerdings war das Buchungsaufkommen für die Sommermonate demnach zunächst eher zurückhaltend.

Bei Sixt läuft es wieder rund

Pullach – Der Autovermieter Sixt aus Pullach lässt die Gebrauchtwagenprobleme des letzten Jahres mit einem Gewinnsprung im ersten Halbjahr hinter sich. Von Januar bis Juni verdiente das Unternehmen nach Steuern knapp 66 Millionen Euro. Das war mehr als das zweieinhalbfache des schwachen Vorjahreswertes.

Diesel günstig wie seit zwei Monaten nicht

München – Der Preis für Diesel ist auf den niedrigsten Stand seit zwei Monaten gesunken. Diesel kostete im bundesweiten Mittel zuletzt 1,583 Euro pro Liter. Der ADAC begründete den gesunkenen Dieselpreis mit einem niedrigeren Ölpreis sowie einem stärker notierenden Euro gegenüber dem Dollar. Dennoch hält der Auto-Club den Dieselpreis im Vergleich zu Benzin weiterhin für zu hoch. Acht Cent pro Liter sei „angesichts des steuerlichen Unterschieds von rund 20 Cent zwischen beiden Sorten bei Weitem nicht genug“.

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