„E-Auto-Statistik geschönt“

von Redaktion

Berlin – Eigenzulassungen von Autoherstellern und -händlern täuschen nach Angaben des Zentralverbands des Kfz-Gewerbes (ZDK) über eine maue Nachfrage nach Elektroautos hinweg. Seit zwei Jahren schrumpfe die Nachfrage nach E-Autos bei Privatkäufern, die gewerblichen Zulassungen stagnierten, so der ZDK. Einzig die Eigenzulassungen „stimulieren die Zulassungsstatistik“. Hersteller, Importeure oder Händler lassen Fahrzeuge selbst zu, etwa um Verkaufsstatistiken zu schönen oder Verkaufsziele zu erreichen. Die Autos werden dann oft mit hohen Rabatten verkauft, weil sie als Tageszulassungen oder Vorführwagen gelten.

Im ersten Halbjahr 2025 hätten sich die Eigenzulassungen batterieelektrischer Autos im Vergleich zum selben Zeitraum im Jahr 2023 mehr als verdoppelt auf 65 401 Fahrzeuge. Laut einer Verbandsumfrage unter 500 Autohäusern und Kfz-Betrieben blickt fast die Hälfte pessimistisch auf das zweite Halbjahr. Der ZDK forderte die Politik zu einer „breit angelegten Förderung insbesondere privater E-Autos“ auf.

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