IN KÜRZE

von Redaktion

Betriebe sollten besser informieren

Köln – Zum Start des Ausbildungsjahrs empfehlen das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) und die Bertelsmann-Stiftung den Unternehmen, besser über ihre Ausbildungsangebote zu informieren – um so mehr Lehrstellen besetzen zu können. Eine gemeinsame Studie ergab, dass die Betriebe den Informationsbedarf junger Menschen nur zum Teil erfüllen. Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) betonte, viele Plätze blieben unbesetzt, weil es an beruflicher Orientierung mangele.

Arbeitslosigkeit in der EU sinkt

Brüssel – Die Arbeitslosigkeit in der Europäischen Union ist im Juli im Vergleich zum Vormonat leicht zurückgegangen. Die saisonbereinigte Quote lag im Juli bei 5,9 Prozent und damit 0,1 Prozentpunkte unter der vom Juni, wie das Statistikamt Eurostat mit Sitz in Luxemburg am Montag mitteilte. Im Juli 2024 hatte die Arbeitslosigkeit in der EU ebenfalls bei sechs Prozent gelegen.

Kosumstimmung ist abgekühlt

Berlin – Die Stimmung der Verbraucher hat sich laut einer neuen Umfrage deutlich verschlechtert. Nach der Sommerpause seien die Erwartungen für das restliche Jahr gedämpft, berichtete der Handelsverband Deutschland (HDE), der den Einzelhandel vertritt. „Eine Erholung des privaten Konsums ist nicht in Sicht“. Die Stimmung habe sich spürbar abgekühlt, so der HDE. „An eine rasche Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Lage scheinen die Verbraucher nicht zu glauben.“ Dadurch fehle die Grundlage für eine Erholung des privaten Konsums und letztlich auch für einen wirtschaftlichen Aufschwung.

Huthi feuern auf Öltanker

Berlin – Die vom Iran unterstützten Huthis im Jemen haben nach eigenen Angaben einen angeblich mit Israel in Verbindung stehenden Öltanker im Roten Meer mit einer ballistischen Rakete angegriffen. Die Miliz erklärte am Montag, sie habe eine Rakete auf die unter der Flagge Liberias fahrende „Scarlet Ray“ abgefeuert und das Schiff getroffen. Nach Angaben der britischen Seefahrtbehörde UKMTO verfehlte der Angriff jedoch sein Ziel.

Kohlekraft verlässt Netz freiwillig

Bonn – Da in Deutschland genügend Kohlekraftwerke aus dem Markt ausgeschieden sind, muss die Bundesnetzagentur in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal keine Kraftwerksabschaltung behördlich anordnen. 2025 werde sie wie schon 2024 kein „Kohlenverfeuerungsverbot“ erlassen, erklärte die Bundesnetzagentur am Montag. Grund sei, „dass bis zum Anordnungstermin am 1. September bereits so viele Kohlekraftwerke aus dem Markt ausgeschieden sind, dass das gesetzlich geforderte Zielniveau für das Zieljahr 2028 bereits unterschritten ist“. Der Kohleausstieg ist für das Jahr 2038 vorgesehen. Bis dahin muss die Kohleverstromung jährlich sinken.

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