Sartorius trifft Abstieg hart
Der Wechsel in der Zusammensetzung der ersten deutschen Börsenliga hat gestern das Geschehen auf dem Parkett geprägt. Die Porsche-Aktien gerieten unter Druck. Noch stärker traf es jedoch den zweiten Dax-Absteiger Sartorius. Dessen Aktie verlor zeitweise um die vier Prozent. Im Gegenzug legten die Aufstiegskandidaten GEA und Scout24 deutlich zu. Die Commerzbank-Aktie erholte sich indes von den Gewinnmitnahmen des Vortages. Der Anstieg um rund 2,5 Prozent lässt sich auch auf das Aufstocken der Anteile durch die italienische Unicredit zurückführen.
Insgesamt hat sich der Dax weiter stabilisiert. Größere Fortschritte auf dem Weg zurück Richtung 24 000 Punkte sind derzeit aber nicht zu erwarten. Vor dem monatlichen US-Arbeitsmarktbericht am Freitag halten sich die Anleger mehrheitlich zurück, denn auch von diesen Jobdaten könnte die Entscheidung der US-Notenbank Mitte September abhängen, die Leitzinsen zu senken oder beizubehalten. Die meisten Beobachter erwarten zwar eine Zinssenkung, doch es bleiben Unwägbarkeiten. Anders als die Europäische Zentralbank ist die US-Notenbank nicht nur der Geldstabilität verpflichtet, sondern auch dem Wirtschaftswachstum. Wichtiger Indikator in diesem Zusammenhang ist der Arbeitsmarkt. MM. DPA