IN KÜRZE

von Redaktion

Söder will Verlängerung für Verbrenner-Autos

München – CSU-Chef Markus Söder hat seine Forderung erneuert, das ab 2035 geplante EU-weite Verbot neuer Autos mit Verbrennungsmotoren zu kippen. Damit will der bayerische Ministerpräsident die kriselnde deutsche Autoindustrie stützen. „Der Verbrenner hat mit E-Fuels und neuen Technologien Zukunft. Das EU-Verbrennerverbot 2035 gefährdet hunderttausende Arbeitsplätze“, sagte Söder der „Bild am Sonntag“.

Porsche will kein Werk in den USA errichten

Stuttgart – Einer Autoproduktion in den USA hat der Sportwagenbauer Porsche vorerst eine Absage erteilt. Trotz der durch die US-Zölle gestiegenen Exportkosten sei das Unternehmen mit der aktuellen Herkunft der Fahrzeuge sehr zufrieden, sagte Nordamerika-Chef Timo Resch dem „Handelsblatt“. „Deswegen gibt es keine unmittelbaren oder konkreten Pläne, in eine lokale Produktion einzusteigen.“

Frankreich verbietet Nikotinbeutel

Paris – Die vor allem bei Jugendlichen beliebten Nikotinbeutel sind in Frankreich ab März 2026 verboten. Ein entsprechendes Dekret wurde am Samstag im Amtsblatt veröffentlicht. Die kleinen Beutelchen werden zwischen Lippe und Zahnfleisch gesteckt. Sie enthalten keinen Tabak, dafür aber Nikotinsalze sowie Süß- und Aromastoffe.

Anthropic will Autoren 1,5 Milliarden zahlen

New York – Das US-Unternehmen Anthropic will zur Beilegung einer Sammelklage wegen der unrechtmäßigen Nutzung von Büchern zum Training seiner KI-Modelle mindestens 1,5 Milliarden Dollar in einen Entschädigungsfonds für Autoren, Rechteinhaber und Verlage zahlen. Eine Autorengruppe hatte Anthropic vorgeworfen, Millionen Bücher illegal heruntergeladen zu haben, um seinen Chatbot Claude zu trainieren.

Rüstungsboom hält auf Jahre an

Nürnberg – Der Arbeitsmarktforscher Enzo Weber erwartet einen lang anhaltenden Aufschwung der deutschen Rüstungsindustrie. Der Aufwärtstrend der Branche werde nachhaltig sein und absehbar auf viele Jahre weitergehen, sagte der Experte vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aufgrund der Ausnahme bei der Schuldenbremse für die Verteidigungsausgaben seien die Finanzierungsmöglichkeiten sichergestellt.

Mehrheit würde gern weniger arbeiten

Berlin – Mehr als jeder zweite Arbeitnehmer wünscht sich eine kürzere Wochenarbeitszeit. Einer repräsentativen Umfrage des Deutschen Gewerkschaftsbundes zufolge würden 53 Prozent gern weniger Stunden pro Woche arbeiten, 40 Prozent sind zufrieden, sieben Prozent hätten gern mehr. Dass sie mehr arbeiten, als sie gern würden, liegt laut den Befragten am häufigsten an den Arbeitsabläufen.

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