IN KÜRZE

von Redaktion

4500 Menschen schließen sich DAZN-Klage an

Berlin – Einer Sammelklage des Bundsverbands Verbraucherzentrale (vzbv) gegen den Streaminganbieter DAZN wegen Preiserhöhungen haben sich bislang rund 4500 Menschen angeschlossen. Es sei weiterhin möglich, sich kostenlos der Sammelklage anzuschließen, so der vzbv. DAZN hatte die Preise in den laufenden Verträgen 2021 und 2022 erhöht. Mitte 2022 habe der Streminganbieter laut Verbraucherzentrale die bisherigen Preise verdoppelt. Das Monatsabo kostete plötzlich 29,99 Euro statt 14,99 Euro. Verbraucherschützer bezeichneten das als „unangemessen“.

Ex-EZB-Chef kritisiert Reformstau in der EU

Brüssel – Der frühere Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, hat die EU für ihre „langsamen“ Reformen in der Wirtschaftspolitik kritisiert. „Ein Weitermachen wie bisher bedeutet, sich damit abzufinden, zurückzufallen“ hinter den USA und China, sagte Draghi am Dienstag in Brüssel. Ein Jahr zuvor hatte Draghi der EU eine Reihe von Empfehlungen ausgesprochen, von denen viele bislang nicht umgesetzt wurden. Der Italiener hatte in seinem Strategiepapier im vergangenen Jahr zu massiven Investitionen in Wirtschaft, Verteidigung und Klimaschutz aufgerufen. Er bezifferte die nötigen Investitionen auf zusätzliche 4,4 bis 4,7 Prozent des europäischen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 2023.

Finanzexperten sehen Wirtschaft positiver

Mannheim – Nach einem Rückgang im August haben sich die Konjunkturerwartungen von Finanzexperten für Deutschland in diesem Monat wieder etwas verbessert. Der Index des Leibniz Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) stieg um 2,6 Punkte auf 37,3 Punkte im September. „Die Risiken sind weiterhin beachtlich, denn die Unsicherheit bezüglich der US-Zollpolitik sowie des deutschen ‚Herbsts der Reformen‘ bleibt bestehen“, erklärte ZEW-Präsident Achim Wambach.

Rekord bei Nutzung von Online-Banking

Wiesbaden – Gut zwei Drittel (67 Prozent) der 16- bis 74-Jährigen hierzulande haben im Jahr 2024 Online-Banking genutzt – ein Höchstwert, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Zehn Jahre zuvor habe der Anteil noch bei 49 Prozent gelegen. Damit liegt Deutschland genau im Schnitt der 27 EU-Staaten. Deutlich digital-affiner sind die Dänen, die Niederländer und die Finnen mit Werten über 90 Prozent, in Österreich sind es 78 Prozent, in Frankreich 72 Prozent. In Rumänien (28 Prozent), Bulgarien (31 Prozent) und Griechenland (54 Prozent) hingegen wurden Bankgeschäfte seltener digital abgewickelt.

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