IN KÜRZE

von Redaktion

In drei Jahren zog der Preis um 130 Prozent an. © Bertram, dpa

Ottobock geht an die Börse

Frankfurt – Das Berliner Medizintechnikunternehmen Ottobock, spezialisiert auf Prothesen, Rollstühle und Exoskelette, geht an die Börse – der erste Handelstag sei für den 9. Oktober geplant, teilte Ottobock mit. Die Aktie soll für 62 bis 66 Euro angeboten werden; einnehmen würde das Unternehmen so 766 Millionen Euro bis 808 Millionen Euro. 9,1 Millionen Aktien kommen aus dem Besitz der Eigentümerfamilie Näder, weitere 1,6 Millionen Aktien aus einer Kapitalerhöhung. Die Aktien sollen voraussichtlich ab 30. September bis 7. Oktober angeboten werden.

Goldpreis auf neuen Höhen

Frankfurt – Der Goldpreis hat seine Rekordrally zum Wochenstart fortgesetzt. Der Preis für eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) zog im frühen Handel um bis zu 1,3 Prozent auf 3809 US-Dollar an. Das Edelmetall war damit so teuer wie noch nie. Der Goldpreis hat im Jahresverlauf bisher rund 45 Prozent zugelegt und damit deutlich mehr als viele andere Anlageklassen. So verteuerte sich unter anderem die Digitalwährung Bitcoin seit Ende 2024 um knapp ein Fünftel. Der Dax konnte im bisherigen Jahresverlauf knapp 19 Prozent zulegen. In den vergangenen drei Jahren hat der Goldpreis fast 130 Prozent angezogen.

Investoren übernehmen Electronic Arts

New York – Die Firma hinter bekannten Videospielen wie „Battlefield“ und „Madden NFL“ wird für rund 55 Milliarden Dollar von Investoren übernommen. Danach soll das Unternehmen Electronic Arts die Börse verlassen. Unter den Käufern sind der staatliche Investmentfonds von Saudi Arabien und die Investmentfirma des Schwiegersohns von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner. Mit einem Unternehmenswert von 55 Milliarden Dollar (47 Mrd. Euro) dürfte es einer der größten Deals dieser Art werden.

Auch Junge fallen auf Online-Betrug rein

Berlin – Obwohl sie digital versierter sind als jede andere Generation, fallen auch jüngere Onliner –- die sogenannten Digital Natives – vergleichsweise leicht auf Betrugsmaschen im Netz herein. Fast die Hälfte der Gen Z, wie die Jahrgänge von 1997 bis 2012 genannt werden, erkennt typische Phishing-Warnsignale wie ungefragt zugesandte E-Mail-Anhänge nicht als Betrug (49 Prozent). Das geht aus einer aktuellen YouGov-Umfrage im Auftrag der Initiative Sicher Handeln (ISH) hervor. Phishing ist eine Betrugsmasche im Internet, bei der Kriminelle versuchen, sensible Daten wie Passwörter oder Bankdaten zu stehlen.

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