Brüssel – Die EU-Kommission beschränkt den Einsatz sogenannter Ewigkeitschemikalien (PFAS) in speziellen Schäumen zum Feuerlöschen. Damit sollen Menschen und Umwelt vor den Risiken dieser Stoffe geschützt werden. Feuerlöschschäume waren den Angaben zufolge bislang eine der Hauptquellen für PFAS-Verschmutzung in der EU. „Ohne diese Beschränkung würden weiterhin jährlich rund 470 Tonnen dieser Chemikalien in die Umwelt gelangen und Boden und Wasser verschmutzen“, teilte die Kommission mit. Auch Feuerwehrleute könnten so besser vor den Stoffen geschützt werden. PFAS-freie Alternativen sind laut Kommission verfügbar. Für eine reibungslose Umstellung gibt es Übergangsfristen zwischen 12 Monaten und zehn Jahren, bis die neuen Vorgaben angewendet werden müssen.
PFAS-Chemikalien sind Stoffe, die sich in der natürlichen Umwelt nicht abbauen und für die menschliche Gesundheit und die Umwelt schädlich sein können.