Dax schließt knapp unter Rekordhoch
Frankfurt – Am letzten Börsentag des Jahres hat der deutsche Aktienmarkt ein starkes Börsenjahr mit deutlichen Zuwächsen abgeschlossen. Der Dax stieg über die Marke von 24 500 Punkten und schloss 0,57 Prozent höher bei 24 490,41 Zählern – nur wenig unter dem Allzeithoch von Oktober. Im Dezember schaffte der Dax ein Plus von 2,7 Prozent und verzeichnete 2025 mit einem Anstieg von 23 Prozent das beste Jahr seit 2019. Damit schnitt das wichtigste deutsche Kursbarometer deutlich besser ab als der EuroStoxx und auch der Dow Jones Industrial. Der MDax legte am letzten Handelstag um 0,54 Prozent auf 30 617,67 Punkte zu. Damit steht für das Gesamtjahr ein Plus von fast 20 Prozent zu Buche.
Zweiter N26-Gründer gibt seinen Posten auf
Berlin – Der Mitbegründer der Digitalbank N26, Maximilian Tayenthal, zieht sich schneller aus dem operativen Geschäft zurück als erwartet. Übergangsweise wird Finanzchef Arnd Schwierholz den Posten übernehmen. Der zweite Gründer von N26, Valentin Stalf, war bereits im September zurückgetreten. Wegen wiederholter Probleme mit der Finanzaufsicht hatten viele Investoren auf eine Ablösung der beiden Gründer und auf neue Manager an der Spitze gedrängt.
Frankreich verschiebt Verzicht auf Plastik
Paris – Die französische Regierung hat ein anstehendes Verbot von Wegwerf-Plastikbechern um vier Jahre aufgeschoben. Wie aus dem Erlass hervorging, soll das Verbot nun erst am 1. Januar 2030 in Kraft treten. Als Begründung für den Aufschub verwiesen die beteiligten Ministerien auf die „technische Machbarkeit“.
Italien gibt Opposition beim Wein auf
Rom – Lange Zeit galt in Italien eine ungeschriebene Regel: Wein ohne Alkohol ist kein Wein. Doch nun öffnet sich das Land für die Produktion von entalkoholisiertem Wein. Finanz- und Landwirtschaftsministerium in Rom unterzeichneten ein Dekret, mit dem der steuerliche Rahmen für die inländische Produktion alkoholfreier Weine offiziell festgelegt wird. Seit 2021 gilt Wein, dem der Alkohol entzogen wurde, in der EU auch als Wein. Italien hatte sich lange gewehrt, diese Verordnung zu übernehmen.
Indien will Deutschland abhängen
Neu-Delhi – Indien hofft darauf, Deutschland in den kommenden drei Jahren als drittgrößte Volkswirtschaft der Welt abzulösen. Mit einem Bruttoinlandsprodukt von 4,18 Billionen Dollar habe Indien Japan als viertgrößte Volkswirtschaft der Welt ersetzt „und dürfte Deutschland in den nächsten zweieinhalb bis drei Jahren vom dritten Platz verdrängen, erklärte die Regierung in einer Jahresendbilanz. Bis 2030 werde ein BIP von 7,3 Billionen Dollar prognostiziert.