Sorgen um Arbeitsplätze wachsen

von Redaktion

Konjunkturaufschwung könnte Lage beruhigen

Die Sorgen wachsen – aber die allermeisten halten ihren Job noch für sicher. © Martin Schutt/dpa

Berlin – Gegenüber dem Vorjahr ist der Anteil derer, die sich Sorgen um ihren Arbeitsplatz machen, um drei Prozentpunkte gestiegen. Verglichen mit 2023 sind es fünf Prozentpunkte, geht aus der Studie hervor, für die im November gut 1000 Menschen befragt wurden.

Gleichwohl schätzen demnach 84 Prozent der Befragten den eigenen Arbeitsplatz trotz der anhaltenden Wirtschaftsflaute als sicher ein, 45 Prozent sogar als sehr sicher.

„Wir sehen zwar einen schleichenden Rückgang der Arbeitsplatzsicherheit, aber wir sind weit von einer allgemeinen Untergangsstimmung entfernt“, sagte Henrik Ahlers, Vorsitzender der Geschäftsführung von EY. „Die Chancen stehen also nicht schlecht, dass die Zuversicht zurückkommt, sobald die Konjunktur wieder anspringt.“ Die Menschen ließen sich in der Mehrheit nicht verrückt machen.

Die Generation der Babyboomer hat das größte Zutrauen: Lediglich zehn Prozent der Über-55-Jährigen fürchtet um den eigenen Job. In der Altersgruppe von 36 bis 45 Jahren machen sich dagegen überdurchschnittliche 17 Prozent Sorgen, bei den Unter-35-Jährigen sind es 21 Prozent.

Einhergehen die Sorgen um den Job mit gedämpften Erwartungen an die eigene Finanzlage. Nur 17 Prozent erwarten, dass sie im neuen Jahr mehr Geld zur Verfügung haben werden. 26 Prozent fürchten, dass sich ihre Finanzlage verschlechtert.

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