Bauern leiden unter niedrigen Preisen
Berlin – Die deutsche Landwirtschaft klagt über niedrige Erzeugerpreise – nicht nur bei Milch. Für die Landwirte seien die derzeitigen Preise an den Agrarmärkten äußerst unbefriedigend, sagte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, zur Vorstellung des Marktberichts 2025/26. So könnten für eine Tonne Weizen zurzeit lediglich etwa 180 Euro erzielt werden. „Mit jeder Tonne Weizen, die der Landwirt derzeit verkauft, verliert er und fährt Verluste ein“, sagte Rukwied. Ackerfrüchte wie Mais und Raps seien ebenfalls unter Preisdruck.
Mehrheit plant nur kurze digitale Auszeit
Berlin – Rund ein Viertel der regelmäßigen Nutzer von Smartphones und Sozialen Netzwerken in Deutschland plant einer Umfrage zufolge zum Jahresstart eine digitale Auszeit, auch bekannt als „Digital Detox“. Wie aus der vom Branchenverband Bitkom veröffentlichten Befragung hervorgeht, soll sie im Schnitt allerdings nur drei Tage dauern. Etwa die Hälfte der Digitalfastenden plant sogar nur einen Tag dafür ein.
Windparks: Dänen wollen Trump
verklagen
Washington – Der dänische Windenergiekonzern Örsted hat am Freitag Klage gegen den Stopp seines Windparkprojekts vor der US-Ostküste angekündigt. Die Anlage Revolution Wind, finanziert von Örsted und dem US-Fonds Global Infrastructure Partners, ist schon zu fast 90 Prozent fertig – sie sollte schon Anfang dieses Jahres Strom für mehr als 350 000 Haushalte liefern. Die US-Regierung von Präsident Donald Trump hatte kurz vor Weihnachten alle größeren Offshore-Windprojekte vor den Küsten der USA gestoppt.
Tesla verkauft erneut weniger Autos
Austin – Die Tesla-Auslieferungen sind im vergangenen Quartal nach dem Ende von Elektroauto-Subventionen in den USA deutlich gefallen. Der Elektroauto-Pionier von Elon Musk brachte weltweit 418 227 Fahrzeuge zu den Kunden, das waren 15,6 Prozent weniger als im Vorjahresquartal. Im Gesamtjahr lag das Minus bei 8,5 Prozent auf gut 1,636 Millionen Fahrzeuge. Den bisherigen Höhepunkt hatte Tesla 2023 mit etwas über 1,8 Millionen ausgelieferten Wagen erreicht.
Zahl der Frauen
in Vorständen
sinkt wieder
Frankfurt – Der Frauenanteil in den Vorständen der größten börsennotierten Unternehmen in Deutschland ist erstmals seit Jahren wieder gesunken. Wie die Beratungsfirma Russell Reynolds mitteilte, sind im Dax 25,5 Prozent der Vorstandsmitglieder weiblich – ein Rückgang um 0,2 Prozentpunkte. Im MDax fällt der Frauenanteil um 0,4 Prozentpunkte auf 19,5 Prozent. Allerdings gebe es auch positive Entwicklungen: Erstmals hätten vier der 40 Dax-Konzerne einen Frauenanteil von 50 Prozent im Vorstand.