Rekordjahr bei Netzgenehmigungen

von Redaktion

Bonn – Der für die Energiewende nötige Ausbau des Strom-Übertragungsnetzes kommt voran. Im vergangenen Jahr genehmigte die Bundesnetzagentur rund 2000 Kilometer neue Hochleistungs-Stromleitungen. Dies sind etwa 45 Prozent mehr als im Vorjahr, wie die Behörde auf Anfrage mitteilte.

Abgeschlossen wurden 2025 unter anderem die Genehmigungsverfahren für die vier Gleichstrom-Leitungsprojekte A-Nord, Ultranet, SuedLink und SuedOstLink, die durch mehrere Bundesländer verlaufen und zumeist als Erdkabel verlegt werden. Es sind Hochleistungs-Überlandleitungen, die vor allem Windstrom aus dem Norden in die Verbrauchszentren im Süden und Westen bringen sollen.

Behördenpräsident Klaus Müller sprach von einem „Rekordjahr der Stromnetz-Genehmigungen“. Der Bedarf für den Ausbau des Übertragungsnetzes ist derzeit gesetzlich auf rund 16 800 Kilometer festgelegt. Dabei ist die Bundesnetzagentur für die Genehmigung von 9600 Kilometern Neubau zuständig. Mit den Genehmigungen 2025 seien jetzt für rund 4700 Leitungskilometer die Verfahren vollständig abgeschlossen, sagte ein Sprecher. Von den 16 800 Kilometern waren Ende Juni 2025 mehr als 3500 Kilometer fertiggestellt, das waren 500 Kilometer mehr als ein Jahr zuvor.DPA

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