IN KÜRZE

von Redaktion

Wohnungen werden wieder kleiner

Köln – Erstmals seit Beginn der Erhebungen stagniere die durchschnittliche Wohnungsgröße, zeigt eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Seit 1965 ist die durchschnittliche Wohnungsfläche von 69 auf 94 Quadratmeter gestiegen und damit um mehr als ein Drittel. Parallel dazu habe sich die Wohnfläche pro Person von knapp 20 auf gut 49 Quadratmeter mehr als verdoppelt. Bis 2050 dürfte die durchschnittliche Wohnung etwa sechs Quadratmeter kleiner sein als heute, erwarten die Autoren.

Noch ein Minus-Jahr für Bayerns Wirtschaft

München – Trotz eines vergleichsweise starken dritten Quartals ist die Wirtschaft in Bayern 2025 wohl geschrumpft. Davon geht das Ifo-Institut aus. Im dritten Quartal lag die Wirtschaftsleistung zwar um 0,6 Prozent über dem Wert aus dem Vorjahreszeitraum, das reicht laut Ifo aber nicht, um das Gesamtjahr ins Plus zu drehen.

BMW baut im Inland eine Million Fahrzeuge

München – BMW hat 2025 mehr als eine Million Autos in Deutschland gebaut. Damit ist der Münchner Konzern für etwa ein Viertel der heimischen Autoproduktion verantwortlich. Diese lag vergangenes Jahr nach Angaben des Verbands der Automobilindustrie bei 4,15 Millionen Pkw. Bei BMW dürften damit erneut zwei Fünftel der konzernweit gebauten Autos aus Deutschland kommen.

Inflationsrate in Bayern bei 1,7 Prozent

München – Die Inflation in Bayern ist auf den niedrigsten Wert seit fast fünf Jahren gefallen. Laut vorläufigen Zahlen lag sie im Dezember bei 1,7 Prozent. Zuletzt hatte sie im Februar 2021 tiefer gelegen, bevor sie deutlich anzog und 2022 zwischenzeitlich 9,2 Prozent erreichte. Bundesweit lag sie im Dezember bei 1,8 Prozent.

Rekordeinnahmen aus Emissionshandel

Berlin – Deutschland hat im vergangenen Jahr einen Einnahmerekord mit dem Verkauf von Kohlendioxid-Verschmutzungsrechten erzielt. Aus dem europäischen und dem nationalen Emissionshandel kamen 2025 mehr als 21,4 Milliarden Euro zusammen, wie die Deutsche Emissionshandelsstelle mitteilte. 2024 lag der Wert bei 18,5 Milliarden. Das Geld fließt vollständig in den Klima- und Transformationsfonds.

Einzelhandel: Umsatz zieht etwas an

Wiesbaden – Der Umsatz im Einzelhandel ist im vergangenen Jahr gestiegen – dies ist zum Teil aber auf einen Sondereffekt zurückzuführen: Durch eine Umstrukturierung kamen die Umsätze eines Onlinehandelsunternehmens dazu. Laut vorläufiger Schätzung des Statistischen Bundesamtes legten die Umsätze preisbereinigt um 2,4 Prozent zu.

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