IN KÜRZE

von Redaktion

Deutsche sparen nicht beim Reisen

Frankfurt – Der Deutsche Reiseverband (DRV) blickt mit Zuversicht aufs laufende Jahr: Die Reisebereitschaft der Deutschen sei weiterhin hoch. Für Urlaub und Reisen dürften die Deutschen demnach im Touristikjahr von November 2025 bis Oktober 2026 rund 86 Milliarden Euro ausgeben, das wären drei Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Bergbau-Riesen reden über Fusion

Bern – Glencore und Rio Tinto sprechen über eine mögliche Fusion zum größten Bergbaukonzern der Welt. Beide Unternehmen teilten am Freitag mit, sie führten „erste Gespräche“, es sei aber noch offen, ob es am Ende eine Einigung gebe. Glencore sitzt in der Schweiz, Rio Tinto ist britisch-australisch. Eine Option wäre die Übernahme von Glencore durch Rio Tinto durch einen Aktientausch.

Preise am Bau ziehen weiter an

Wiesbaden – Die Preise am Bau steigen weiter. Im November mussten Kunden für die Leistungen durchschnittlich 3,1 Prozent mehr bezahlen als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt festgestellt hat. Die Steigerungen lagen damit erneut über der allgemeinen Teuerung, die im November 2,3 Prozent betragen hatte. Vor allem Zimmer- und Holzarbeiten (5,4 Prozent), Dachdeckerarbeiten (4,5 Prozent) und der Einbau von Heizungen (4,4 Prozent) sowie Elektroanlagen (5,4 Prozent) wurden teurer.

Bei Autobahn GmbH drohen Warnstreiks

Berlin – Auf Autofahrer kommen nach einer ergebnislosen ersten Tarifrunde bei der Autobahn GmbH des Bundes Warnstreiks zu. Verdi-Gewerkschaftssekretär Martin Krupp erklärte, man setze darauf, „dass der Arbeitgeber die zweite Runde Anfang Februar ernst nimmt und ein konkretes Angebot zum Entgelt vorlegt“. Und weiter: „Bis dahin werden wir den Forderungen offenbar Nachdruck verleihen müssen.“

Deutsche E-Autos in Deutschland vorn

Flensburg – Der deutsche Elektroauto-Markt war 2025 fest in der Hand der heimischen Konzerne. Bei den Neuzulassungen reiner Stromer gehen die Plätze eins bis sechs an Volkswagen und seine Töchter, BMW und Mercedes, wie aus Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes hervorgeht. Tesla – vor einem Jahr noch Nummer drei – hat dagegen fast die Hälfte seines Absatzes verloren und stürzt auf Rang neun ab. Auf die Kernmarke Volkswagen entfallen 102 339 Stromer-Neuzulassungen. Das sind 65 Prozent mehr als vor einem Jahr. Platz zwei geht an BMW mit 51 878 (plus 23 Prozent). Die VW-Tochter Skoda verdoppelte ihre Elektro-Neuzulassungen auf 50 823. Auch der vierte Platz geht mit Audi an den VW-Konzern. Die Ingolstädter legen um 86 Prozent auf 40 530 Autos zu. Rang fünf belegt Mercedes mit 34 719 (plus 2 Prozent).

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