Teheran – Trotz der Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen das iranische Regime in Teheran gab es keine übermäßigen Ausschläge am Öl-Markt. Zwar kostet ein Barrel der Sorte Brent mit 63 US-Dollar etwas mehr als Mitte Dezember. Doch damals war mit knapp 59 Dollar auch der Tiefstpreis mehrerer Jahre erreicht. Das liegt vor allem an einem schwachen Markt, der Experten zufolge derzeit überversorgt ist. Zum Vergleich: 2025 kostete ein Barrel Brent im Durchschnitt knapp 69 Dollar. Ein heißer Konflikt am Persischen Golf könnte die Versorgungslage zwar durchaus gefährden, aber davon scheint der Markt aktuell nicht auszugehen. Vergleicht man die aktuellen Heizölpreise – in München 89 Cent pro Liter bei 3000 Litern Abnahme – mit denen des vergangenen Jahres, liegen sie gut im unteren Drittel.MAS