Das China-Geschäft läuft schlecht. © Jan Woitas, dpa
Kanada: Abkommen über Zölle mit China
Peking – Beim Besuch des kanadischen Premierministers Mark Carney in Peking haben sich China und Kanada am Freitag auf Erleichterungen bei Zöllen und dem Import von E-Autos geeinigt. Nach einem Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping verkündete Carney, die beiden Länder hätten ein vorläufiges, aber „bahnbrechendes“ Abkommen mit China „zur Beseitigung von Handelsbarrieren und zur Senkung von Zöllen“ erzielt.
Finanzlücke bei Bahnprojekten
Berlin – Das Bundesverkehrsministerium sieht eine Finanzlücke für den Ausbau von Bahnstrecken. Ein Sprecher von Minister Patrick Schnieder (CDU) betonte aber: „Hier wird nichts gestoppt, hier wird nichts angehalten.“ Das Ministerium habe großes Interesse daran, dass auch der Aus- und Neubau der Schieneninfrastruktur deutlich vorankomme und baureife Projekte in den Bau gehen könnten, um die Schieneninfrastruktur weiter zu verbessern. Das Ministerium prüfe derzeit, wie dies im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel umgesetzt werden könne. Es werde derzeit aber nichts gestoppt oder angehalten. Es gehe um die mittelfristige Perspektive von Projekten.
Flughafen Frankfurt: Passagierzahl steigt
Frankfurt – Am größten deutschen Flughafen in Frankfurt wurden im vergangenen Jahr immer noch deutlich weniger Passagiere gezählt als vor der Corona-Pandemie. Zwar wuchs die Zahl der Fluggäste im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 Prozent auf knapp 63,2 Millionen, wie der Flughafenbetreiber Fraport in Frankfurt mitteilte. Das waren aber immer noch über 10 Prozent weniger als im Rekordjahr 2019, als fast 70,6 Millionen Passagiere den Airport genutzt hatten.
Porsche verkauft weniger Autos
Stuttgart – Die Lage des Sportwagenbauers Porsche in China hat sich im vergangenen Jahr verschärft. 2025 verkauften die Schwaben gut 41 900 Fahrzeuge dort. Das waren rund 26 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen in Stuttgart mitteilte. Insgesamt setzte die VW-Tochter gut 279 400 Sport- und Geländewagen ab. Das ist der niedrigste Stand seit dem Corona-Jahr 2020. Damals hatten die Schwaben fast 272 200 Fahrzeuge ausgeliefert.