IN KÜRZE

von Redaktion

EU will Chinesen beim Mobilfunk ausschließen

Brüssel – Deutschland und andere EU-Staaten sollen im Mobilfunk komplett auf die Netzwerktechnik der chinesischen Hersteller Huawei und ZTE verzichten. Die Europäische Kommission will eine Rechtsgrundlage schaffen, die in letzter Instanz ein Nutzungsverbot von Technik besonders risikobehafteter ausländischer Unternehmen ermöglichen würde, wie die Brüsseler Behörde ankündigte. Befürchtet werden Sabotage und Spionage.

Volkswagen mit leichtem Absatzrückgang

Wolfsburg – Trotz sinkender Auslieferungszahlen in den USA und China hat der Volkswagen-Konzern seinen Absatz im vergangenen Jahr nahezu stabil halten können. Den dortigen Rückgängen standen deutliche Zuwächse in Europa und Südamerika gegenüber, wie der Autobauer mit Marken wie VW, Audi und Skoda mitteilte. Insgesamt lieferte Volkswagen 2025 weltweit 8,98 Millionen Fahrzeuge aus – 0,5 Prozent weniger als im Vorjahr (9,03 Millionen). In den USA betrug das Absatzminus 13,6 Prozent; in China 8,0 Prozent.

Drei von vier Deutschen lehnen Tesla ab

Köln – Mehr als drei Viertel der Deutschen lehnen es laut einer Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) ab, ein Elektroauto des US-Herstellers Tesla zu kaufen. 60 Prozent der Befragten sagten, für sie komme der Kauf eines Tesla überhaupt nicht infrage, weitere 16 Prozent sagten, sie würden „eher nicht“ ein Auto der Marke erwerben, wie das IW mitteilte. Davon profitierten deutsche Hersteller.

Mehr Umsatz in der Gastronomie

Wiesbaden – Gastronomie und Hotels setzten im November preisbereinigt 2,5 Prozent mehr um als im Oktober, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Verglichen mit dem Vorjahresmonat verzeichneten die Unternehmen allerdings ein Minus von 1,2 Prozent.

Mehr Aufträge für die Industrie

Wiesbaden – In der deutschen Industrie mehren sich die Hinweise auf ein Ende der Krise. Der Auftragsbestand stieg im November um 5,9 Prozent zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Es ist der vierte Anstieg in Folge.

EU Inc: Firmen in 48 Stunden am Start

Brüssel – Firmengründer sollen neue Unternehmen in der EU künftig innerhalb von 48 Stunden online anmelden können. Das kündigte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen an. Die neue Unternehmensform soll „EU Inc“ heißen und in allen EU-Staaten einheitlich sein. „Wir brauchen ein einziges und einfaches Regelwerk, das nahtlos überall in unserer Union gilt. Damit Unternehmen viel einfacher in allen Mitgliedstaaten tätig sein können“, sagte sie.

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