Aldi streicht in der Zentrale hunderte Stellen
Mühldorf – In der Deutschlandzentrale von Aldi Süd fallen in den nächsten Jahren mehrere hundert Stellen weg. Das bestätigte das Unternehmen. Dem Vernehmen nach handelt es sich um bis zu 500 Arbeitsplätze in den Bereichen Buchhaltung, Personal und Einkauf. Zuvor hatte die „Lebensmittel Zeitung“ darüber berichtet. Zu Gründen wurde nichts bekannt. In der Zentrale von Aldi Süd in Mülheim an der Ruhr sind 2000 Menschen beschäftigt, bundesweit sind es 50 000 in 2000 Filialen.
Rüstungskonzern erfolgreich an der Börse
Amsterdam – Ein milliardenschwerer Börsengang rückt abermals den boomenden Rüstungssektor in den Blickpunkt. Der tschechische Rüstungskonzern Czechoslovak Group hat ein erfolgreiches Börsendebüt in Amsterdam gefeiert. Im frühen Handel kletterten die Aktien des Herstellers von Militärfahrzeugen und Munition auf bis zu 33 Euro. Der Preis im Zuge des Börsengangs hatte bei 25 Euro je Aktie gelegen.
DGB-Bayern-Chef Stiedl wiedergewählt
München – Bernhard Stiedl (55) ist als Vorsitzender des DGB Bayern wiedergewählt worden. Wie der Gewerkschaftsbund weiter berichtete, stimmten auf der Bezirkskonferenz 95 Prozent der Delegierten mit „Ja“. Stiedl steht seit 2022 an der Spitze des DGB Bayern. Er geht nun in seine zweite Amtszeit.
US-Anleihen: Angst vor Ausverkauf wächst
Washington – Die US-Regierung fürchtet offenbar einen massenhaften Verkauf von US-Staatsanleihen. Bisher haben weder die EU noch einzelne EU-Länder angedroht, solche Anleihen auf den Markt zu werfen, doch die Nervosität von US-Präsident Trump in dieser Sache scheint groß. Er kündigte für diesen Fall vorsorglich einen „heftigen Gegenschlag“ an.
Investitionen sollen schneller fließen
Berlin – Deutschland hat seine Investitionsausgaben im vergangenen Jahr spürbar erhöht – die Höhe der abgeflossenen Mittel liegt aber deutlich unter den Plänen. Das geht aus dem gestern vorgelegten Haushaltsabschluss für 2025 hervor. Demnach flossen vergangenes Jahr 86,8 Milliarden Euro ab, 17 Prozent mehr als 2024. Eingeplant waren allerdings Investitionsmittel im Umfang von 115,6 Milliarden Euro. „Es braucht noch mehr Tempo“, mahnte Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) an. „Jeder Euro muss so zügig, so effizient und so zielgerichtet wie möglich eingesetzt werden.“