Trump klagt gegen „New York Times“
Washington – US-Präsident Donald Trump hat der „New York Times“ mit verschärften juristischen Schritten gedroht, weil die Zeitung für ihn schlechte Umfragewerte veröffentlichte. Die Umfrage werde in seine laufende Klage gegen das Blatt aufgenommen, schrieb Trump. Der Präsident verlangte überdies, „gefälschte und betrügerische Meinungsumfragen“ zur „Straftat“ zu erklären.
Schritte auch gegen JP Morgan
Gleichzeitig hat der US-Präsident auch die US-Großbank JPMorgan Chase und ihren Chef Jamie Dimon auf Schadenersatz in Höhe von mindestens fünf Milliarden Dollar verklagt. In der Klageschrift heißt es, die Bank habe im Februar 2021 aus politischen Gründen mehrere Konten des abgewählten Präsidenten geschlossen und ihm damit „erheblichen finanziellen Schaden“ zugefügt. Die Kontoschließung erfolgte wenige Wochen nach dem gewaltsamen Eindringen von Trump-Anhängern in den US-Kongress am 6. Januar 2021. Das Geldhaus erklärte dagegen, es schließe „keine Konten aus politischen oder religiösen Gründen“, sondern nur dann, „wenn sie ein rechtliches oder regulatorisches Risiko“ für das Institut darstellten.