Italien-Strafe drückt Gewinn von Ryanair
Dublin – Die Billig-Airline Ryanair hat im dritten Quartal ihres Geschäftsjahres einen deutlichen Gewinneinbruch verzeichnet. Grund ist vor allem eine Millionenstrafe, welche die italienische Wettbewerbsbehörde Ryanair im Dezember aufgebrummt hatte, wie das irische Unternehmen mitteilte. Der Gewinn in den drei letzten Monaten des vergangenen Jahres belief sich demnach auf 30 Millionen Euro – nach 149 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Ryanair wies die Vorwürfe erneut als unbegründet zurück und kündigte Einspruch gegen die Entscheidung an.
Harte Arbeit an Indien-Abkommen
Brüssel – Die EU und Indien verhandeln nach Angaben aus Brüssel über die letzten Eckpunkte eines Handelsabkommens, das noch in dieser Woche unterzeichnet werden könnte. „Wir arbeiten hart daran“, sagte eine EU-Kommissionssprecherin am Montag in Brüssel. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident António Costa weilen derzeit für ein Gipfeltreffen mit Indiens Premier Narendra Modi in Neu-Delhi.
„Partnerschaft geht keine dritte Partei an“
Peking – Nach der Zollandrohung der USA gegen Kanada wegen des anvisierten Handelsabkommens mit China hat Peking die Vereinbarung verteidigt. „China und Kanada haben eine neue Art der strategischen Partnerschaft geschaffen, die keine dritte Partei trifft“, sagte ein Sprecher des Außenministeriums in Peking am Montag. Das Abkommen diene den „gemeinsamen Interessen beider Völker und trägt auch zum Frieden, zur Stabilität, zur Entwicklung und zum Wohlstand der Welt bei“.