Trump beschimpft Powell erneut als „Schwachkopf“
Washington – Die jüngste Zinspause der US-Notenbank stößt bei US-Präsident Donald Trump auf scharfe Kritik. Es gebe „absolut keinen Grund“, die Zinsen hochzuhalten, schrieb Trump in seinem Online-Netzwerk Truth Social. Nötig sei stattdessen eine „erhebliche“ Absenkung. Den Chef der Notenbank, Jerome Powell, bezeichnete der US-Präsident erneut als „Schwachkopf“. Die Fed hatte am Vortag mit zehn zu zwei Stimmen mehrheitlich beschlossen, den Leitzins nach zuletzt drei Absenkungen in Folge unverändert zu lassen.
Wasserstoff-Lkw: Geld für Tankstellennetz
Berlin – Die Bundesregierung will den Start des Aufbaus eines Tankstellennetzes für Wasserstoff-Lkw fördern. Für den Bau der ersten 40 Tankstellen und die Beschaffung erster Fahrzeuge soll es öffentliche Gelder geben, so das Bundesverkehrsministerium. 220 Millionen Euro stehen dafür bereit.
Oslos Staatsfonds legt 200 Milliarden Euro zu
Oslo – Der norwegische Staatsfonds hat im vergangenen Jahr 2,362 Billionen Kronen (206 Milliarden Euro) Gewinn gemacht. „Der Fonds hat im Jahr 2025 eine sehr solide Performance erzielt“, erklärte Fonds-Chef Nicolai Tangen. Demnach stieg das Volumen des größten Pensionsfonds der Welt bis auf 21,268 Billionen Kronen (1,858 Billionen Euro). „Aktien aus den Bereichen Technologie, Finanzen und Rohstoffe haben sich besonders hervorgetan und einen wesentlichen Beitrag zur Gesamtrendite geleistet“, erklärte Tangen weiter. Prozentual liegt die Gesamtrendite für 2025 bei 15,1 Prozent.
BMW schafft verschärfte CO2-Vorgaben
München – BMW hat die verschärften europäischen CO2-Flottenvorgaben im vergangenen Jahr eingehalten. Nach vorläufigen Berechnungen des Unternehmens lagen die durchschnittlichen Emissionen der in der EU, Norwegen und Island verkaufen Fahrzeuge bei 90 Gramm CO2 pro Kilometer. Damit unterschreiten sie den Grenzwert um 2,9 Gramm pro Kilometer. Grund dafür ist vor allem, dass die Münchner den Anteil elektrifizierter Autos deutlich steigerten. Inzwischen liegt er in der relevanten Region bei 41,1 Prozent.
SpaceX will bei guten Sternen an die Börse
New York – Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX plant nach Angaben der „Financial Times“ seinen Börsengang. Dieser solle vor dem 54. Geburtstag von Unternehmensgründer Elon Musk am 28. Juni erfolgen – und wenn die Sterne günstig stünden, hieß es in dem Bericht. Der Tech-Milliardär Musk und reichste Mann der Welt wolle damit die Rekordsumme von 50 Milliarden Dollar (rund 42 Milliarden Euro) einsammeln, hieß es. Damit würde SpaceX den bisher größten Börsengang übertreffen: den des Ölkonzerns SaudiAramco.