Wiesbaden – Das Leben in Deutschland hat sich zu Beginn des neuen Jahres wieder stärker verteuert. Die Verbraucherpreise lagen im Januar um 2,1 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats – nach 1,8 Prozent Inflation im Dezember, wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Vor allem die Nahrungsmittelpreise zogen deutlich an. Preistreiber im Januar blieben zudem Dienstleistungen, die sich überdurchschnittlich um 3,2 Prozent verteuerten. Hier schlägt sich die Verteuerung des Deutschlandtickets für bundesweite Fahrten im Regional- und Nahverkehr nieder. Zudem spüren Kunden in der Gastronomie meist nichts davon, dass die Mehrwertsteuer dort von 19 auf 7 Prozent gesenkt wurde. Deutlich teurer als ein Jahr zuvor waren im Januar Kaffee, Schokolade und Fleisch sowie Obst und Gemüse.