Theo Müller wehrt sich: Unterstütze nicht die AfD

von Redaktion

Freising/Berlin – Wegen einer Kampagne des Vereins Campact geht der Molkerei-Unternehmer Theo Müller gegen die Darstellung vor, er unterstütze die AfD. Campact demonstriert derzeit bundesweit mit Plakaten und Großprojektionen auf Gebäuden gegen die Nähe Müllers zu AfD-Chefin Alice Weidel.

In Berlin war etwa eine entsprechende Projektion in der Nähe des Alexanderplatzes zu sehen. Auf den Motiven steht beispielsweise in Anlehnung an einen bekannten Müller-Werbeslogan „Alles AfD oder was?“. Darunter: „Konzerngründer Theo Müller unterstützt die rechtsextreme AfD.“ Wegen dieses Satzes verlangt der Berliner Rechtsanwalt Christian Schertz im Namen von Müller nun eine Unterlassungserklärung von Campact.

„Unser Mandant hat zu keinem Zeitpunkt die AfD unterstützt“, erklärte Schertz. Er verweist auf ein zwei Jahre altes Interview der „Neuen Zürcher Zeitung“ mit Müller. Damals hatte der Milch-Unternehmer gesagt: „Ich bin kein AfD-Mitglied, und ich möchte keines werden.“ Ferner sagte er, dass er der Partei auch kein Geld gespendet habe. Auf die Frage, ob er ein interessierter Beobachter oder ein Sympathisant sei, sagte Müller: „Irgendwas dazwischen.“DPA

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