IN KÜRZE

von Redaktion

SpaceX fusioniert mit KI-Entwickler xAI

Austin – Die Raumfahrtfirma SpaceX und der KI-Entwickler xAI sollen fusionieren. Nach den Vorstellungen von Elon Musk, der Chef beider Firmen ist, sollen beide gemeinsam unter anderem Rechenzentren im All bauen. Zunächst wird der Deal es Musk aber ermöglichen, xAI mit Milliarden aus den Kassen von SpaceX zu versorgen. Die KI-Firma hat einen hohen Kapital-Verschleiß – und starke Konkurrenten unter anderem mit Google und dem ChatGPT-Erfinder OpenAI.

Bund steigt mit 25 Prozent bei Tennet ein

Berlin – Der Bund steigt beim Stromnetzbetreiber Tennet Deutschland ein. Hintergrund ist der Ausbau der Stromnetze im Zuge der Energiewende. Die Beteiligung liegt bei 25,1 Prozent. Dafür zahlt der Bund über die staatliche Förderbank KfW rund 3,3 Milliarden Euro, wie die Tennet Holding in Arnheim in den Niederlanden mitteilte. Die Beteiligung stärke die Kapitalbasis von Tennet Deutschland und schaffe Planungssicherheit für den notwendigen Netzausbau in Deutschland.

Preise für Gold und Silber erholen sich

London – Die Preise für Gold und Silber haben am Dienstag nach Einbrüchen zu einer deutlichen Erholung angesetzt. Der Preis für eine Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) wurde an der Metallbörse in London bei 4937 US-Dollar gehandelt und damit rund sechs Prozent höher als am Vortag. Seit Freitag war der Goldpreis scharf eingebrochen.

ProSiebenSat.1 verfehlt alle Ziele

Unterföhring – Der Medienkonzern ProSiebenSat.1 hat im vergangenen Jahr aufgrund des anhaltend schwachen TV-Werbemarktes noch weniger verdient als angenommen. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) belaufe sich auf Basis vorläufiger Zahlen voraussichtlich auf 405 Millionen Euro, teilte das im SDax notierte Unternehmen in Unterföhring mit. Mitte November hatte das Unternehmen seine Erwartungen am oberen Ende der Prognosespanne um 20 Millionen Euro auf 420 bis 450 Millionen gesenkt. Nun wurde nicht einmal das untere Ende erreicht. Im Vorjahr hatte der Konzern noch 557 Millionen Euro operativen Gewinn verbucht. An der Börse gab die Aktie an die zwei Prozent nach.

Signa-Pleite: Millionen für Staatsfonds

Wien – Im Fall der Signa-Pleite hat das Schiedsgericht der Internationalen Handelskammer (ICC) ein Urteil zugunsten eines der wichtigsten Gläubiger gefällt. Der ICC habe dem Staatsfonds Mubadala aus den Vereinigten Arabischen Emiraten rund 700 Millionen Euro wegen Verletzung von Finanzierungsvereinbarungen zugesprochen, teilte der Gläubigerschutzverband Creditreform mit. Nicht betroffen ist die ebenso insolvente Immobilien-Tochter Signa Prime.

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