Euro sticht Pfund und Dollar aus
Frankfurt – Der Währungskurs des Euro im Vergleich zum Dollar ist am Montag weiter gestiegen. Gegen Mittag lag die Gemeinschaftswährung 0,44 Prozent im Plus und notierte bei knapp 1,19 Dollar. Auch gegenüber dem britischen Pfund legte die europäische Währung um 0,45 Prozent zu. Zuletzt sorgte ein Pressebericht für Aufsehen, wonach chinesische Regulierungsbehörden Finanzinstituten rieten, ihre Bestände an US-Staatsanleihen zu begrenzen. Chris Turner, Analyst bei ING, führt darauf den Kurs-Anstieg des Euro zurück: „Der europäische Markt bietet trotz seiner Fragmentierung die beste Alternative zu US-Anleihen.“
Brüssel verbietet Klamotten-Verbrennen
Brüssel – Große Mode-Unternehmen in der Europäischen Union dürfen nicht verkaufte Kleidungsstücke und Schuhe ab dem 19. Juli nur noch unter ganz bestimmten Bedingungen vernichten. Für mittlere Unternehmen soll die Regel ab 2030 gelten, die EU-Kommission mitteilte. Ausnahmen gibt es etwa für beschädigte Waren.
Mittelstand setzt auf deutschen Markt
Frankfurt – Als Reaktion auf die US-Zölle setzen mittelständische Unternehmen aus Deutschland verstärkt auf den Heimatmarkt. In einer aktuellen Firmenumfrage der genossenschaftlichen DZ-Bank geben 53 Prozent der Unternehmen an, ihre Produkte verstärkt im eigenen Land absetzen zu wollen. Auch beim Einkauf setzt eine Mehrheit verstärkt auf Lieferanten aus Europa (53 Prozent) oder Deutschland (51 Prozent). Etwas geringer fallen die Bestrebungen aus, direkt vor der eigenen Haustür lokal oder regional Kunden oder Lieferanten zu finden.