IN KÜRZE

von Redaktion

Die Kakaopreise haben angezogen. Das macht auch Schokolade teurer. © smarterpix

Commerzbank: Mehr Gewinn als erwartet

Frankfurt – Die Commerzbank hat 2025 ihr Gewinnziel übertroffen. Nun will das Institut über Aktienrückkäufe und eine höhere Dividende Milliarden an seine Anteilseigner ausschütten. Für das vergangene Jahr steht ein Nettoergebnis von 2,63 Milliarden Euro in den Büchern, wie der Dax-Konzern überraschend am Tag vor der geplanten Bilanzvorlage mitteilte. Vorgenommen hatte sich Deutschlands zweitgrößte Privatbank rund 2,5 Milliarden Euro Gewinn. Ohne die Kosten für den Stellenabbau hätte der Überschuss sogar ein Rekordniveau von drei Milliarden Euro erreicht.

Autobauer streichen Stellen

Frankfurt – Die Lage für die deutsche Automobilindustrie droht sich nach Einschätzung des Branchenverbandes VDA weiter zuzuspitzen. Im vergangenen Jahr bauten laut einer Umfrage des Verbands unter Zulieferern und weiteren mittelständisch geprägten Herstellern rund zwei Drittel (64 Prozent) der Unternehmen Beschäftigung am Standort Deutschland ab. 72 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, „dass sie eigentlich geplante Investitionen in Deutschland verschieben, verlagern oder gar ganz streichen“.

Valentinstag: Pralinen deutlich teurer

Wiesbaden – Wer zum Valentinstag an diesem Samstag ganz klassisch Blumen oder Pralinen verschenken möchte, muss wahrscheinlich tief in die Tasche greifen. Die Preise für Pralinen sind 2025 um fast ein Fünftel (17,8 Prozent) gemessen am Vorjahr gestiegen, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Schnittblumen haben sich um 5,3 Prozent verteuert. Die Verbraucherpreise insgesamt nahmen im selben Zeitraum um 2,2 Prozent zu.

Osram streicht 2000 Stellen

München – Der kriselnde deutsch-österreichische Chip- und Lichtsystemhersteller Osram will in den kommenden drei Jahren 2000 Stellen streichen – auch in Deutschland. In Regensburg in Bayern sollen Jobs „im niedrigen bis mittleren dreistelligen Bereich“ wegfallen, wie das Unternehmen mitteilte. Das Sparprogramm soll die Kosten um jährlich 200 Millionen Euro senken. AMS-Osram beschäftigt rund 19 000 Menschen weltweit. Bis 2028 sollen 2000 Jobs wegfallen, die Hälfte in Europa, die Hälfte in Asien.

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