US-Arbeitsmarkt wächst stark
Washington – Der US-Arbeitsmarktbericht ist im Januar stärker als erwartet ausgefallen. Die Beschäftigtenzahl stieg deutlich und die Arbeitslosenquote ging zurück, wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Zudem sind die Stundenlöhne stärker als erwartet gestiegen. Die Zahlen dämpfen nach Einschätzung von Ökonomen die Aussicht auf baldige Leitzinssenkungen durch die US-Notenbank Fed. Auf sie hatte US-Präsident Donald Trump mehrmals gepocht.
Heineken streicht 6000 Stellen
Amsterdam – Der niederländische Bierbrauer Heineken will in den nächsten zwei Jahren 5000 bis 6000 Arbeitsplätze streichen. Die Kosten müssten weiter gesenkt werden, kündigte das Unternehmen in Amsterdam an. Der Brauer leidet seit Längerem unter weltweit sinkenden Bierverkäufen.
Commerzbank: Hoher Gewinn und Wero-Beitritt
Frankfurt – Die Commerzbank setzt sich nach einem Gewinn fast auf Rekordniveau höhere Ziele, um eine feindliche Übernahme durch die Unicredit zu verhindern. Neue Bestmarken sollen den Aktienkurs nach oben treiben, was einen Kauf durch die italienische Großbank erschweren würde. Dieses Jahr soll der Commerzbank-Gewinn die bisherige Zielmarke von 3,2 Milliarden Euro noch übertreffen. Bis 2028 soll der Gewinn wie geplant auf 4,2 Milliarden Euro wachsen. Zudem will sich die Commerzbank nun dem europäischen Bezahldienst Wero anschließen. Für den Erfolg von Wero ist der Beitritt der Commerzbank wichtig, denn sie hat rund zehn Millionen Privatkunden.
Bundesbank für Euro-Schulden
Frankfurt – Bundesbank-Chef Joachim Nagel zeigt sich offen für gemeinsame europäische Schulden – unter bestimmten Voraussetzungen. „Europa attraktiv zu machen bedeutet auch, Investoren von außerhalb anzuziehen“, sagte Nagel dem Nachrichtenportal „Politico“ vor dem informellen EU-Gipfel der Staats- und Regierungschefs zur Wettbewerbsfähigkeit an diesem Donnerstag. „Ein liquiderer europäischer Markt für sichere europäische Vermögenswerte würde dies unterstützen.“
Mistral AI investiert in Schweden
Paris – Das französische Unternehmen Mistral hat den Bau von Rechenzentren in Schweden angekündigt und investiert damit erstmals außerhalb seines Heimatlandes. Mistral investiere insgesamt 1,2 Milliarden Euro. Das sei „ein wichtiger Schritt“ hin zu einer technologischen Unabhängigkeit Europas. Die Rechenzentren sollen 2027 in Betrieb gehen. Mistral betreibt mit dem auf Künstlicher Intelligenz basierenden Programm Le Chat einen ähnlichen Dienst wie das US-Unternehmen OpenAI mit ChatGPT.