IN KÜRZE

von Redaktion

150 Millionen Euro für Quantum Systems

Gilching – Der Drohnenhersteller Quantum Systems in Gilching stellt die Weichen für den geplanten schnellen Ausbau von Forschung, Entwicklung und Produktion. Das Unternehmen hat sich weitere 150 Millionen Euro Finanzierung gesichert, wie Quantum Systems mitteilte. Größter Geldgeber der aktuellen Runde ist die Europäische Investitionsbank EIB, die allein 70 Millionen Euro bereit stellt. Darüber hinaus sind die bundeseigene KfW sowie die Commerzbank und die Deutsche Bank beteiligt.

Gastwirte setzen mehr um

Fürth – Die Umsätze der Hoteliers und Gastwirte in Bayern sind im vergangenen Jahr nur wegen erhöhter Preise für Speisen, Getränke und Übernachtungen um durchschnittlich zwei Prozent gestiegen. Rechne man die Preissteigerungen heraus, seien die Umsätze leicht um durchschnittlich 1,4 Prozent zurückgegangen, teilte das Landesamt für Statistik in Fürth mit. Lediglich Campingplätze und Ferienwohnungen sowie Caterer konnten auch inflationsbereinigt zulegen.

Merck-Chefin übernimmt Sanofi

Paris – Der Chef des französischen Pharmakonzerns Sanofi, Paul Hudson, muss überraschend gehen. Der Aufsichtsrat verlängerte den Vertrag mit dem Briten am Donnerstag nicht, kommende Woche scheidet er damit aus. Den Chefposten übernimmt Ende April Belén Garijo, die bisherige Chefin des deutschen Konkurrenten Merck, wie Sanofi mitteilte. Der Konzern bedankte sich für Hudsons „wertvollen Beitrag“, nannte aber keine Gründe für den Führungswechsel.

Chip-Forschung mehr in Asien

München – Die Forschung und Entwicklung bei Halbleitertechnik findet nach Angaben des Münchener Ifo-Instituts zunehmend außerhalb Europas statt – vor allem in Asien. Zwischen den Jahren 2000 und 2021 sei ein Drittel aller Halbleiterpatente auf Japan (35 Prozent) entfallen, gefolgt von den USA (18 Prozent) und Südkorea (15 Prozent), erklärte das Institut am Donnerstag unter Verweis auf Forschungsergebnisse des europäischen Netzwerks EconPol Europe. Deutschland liegt demnach mit 5,6 Prozent der Patente hinter Taiwan (neun Prozent) und China (sieben).

Thyssenkrupp mit Verlusten

Essen – Der Industriekonzern Thyssenkrupp hat im ersten Quartal seines Geschäftsjahres einen hohen Verlust eingefahren. Für die drei Monate bis Dezember notierte der Essener Konzern vor allem wegen Abschreibungen in seiner Stahl-Sparte ein Minus von 353 Millionen Euro, wie er am Donnerstag mitteilte. Auch in der Autoindustrie und im Maschinenbau bleibe die Nachfrage schwach, sagte Konzernchef Miguel López.

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