IN KÜRZE

von Redaktion

BMW: Infineon baut Gehirn für Neue Klasse

München – BMW setzt für seine Neue Klasse auf die Recheneinheiten von Infineon. Das gab der Chip-Hersteller gestern bekannt. Dabei geht es unter anderem um „Fahrdynamikfunktionen wie Beschleunigung, Bremsen und Lenkung in einem einzigen Hochleistungscomputer“, heißt es von Infineon. „Der Fahrer profitiert von geschmeidigerem Fahrverhalten sowie einem noch dynamischeren und responsiveren Fahrerlebnis. Darüber hinaus erhöht eine verbesserte Rekuperation die Reichweite des Fahrzeugs erheblich.“

Chevron wird nahe Kreta aktiv

Athen – Mit der Unterzeichnung mehrerer Verträge zwischen dem griechischen Staat und einem Konsortium aus Chevron Corporation und Helleniq Energy hat eine neue Phase der Energieerkundung im Mittelmeer begonnen. Laut Angaben der Regierung in Athen sollen Explorationsarbeiten in mehreren Offshore-Gebieten durchgeführt werden, die südlich der Insel Kreta und der Halbinsel Peloponnes liegen. International wird der Abschluss der Verträge als Signal für engere energiepolitische Beziehungen zwischen Athen und Washington gewertet.

Schweizer Wirtschaft leicht gewachsen

Bern – Die Schweizer Wirtschaft ist im vierten Quartal leicht gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt legte um 0,2 Prozent zu, wie das Wirtschaftsministerium mitteilte. Im dritten Quartal war die Wirtschaft infolge der hohen US-Zölle um 0,5 Prozent geschrumpft. Die US-Handelspolitik wirkte sich auch zuletzt den Angaben nach weiterhin spürbar negativ aus.

Eon: Smartmeter sollten Pflicht sein

Düsseldorf – Deutschlands größter Energiekonzern Eon hat sich für eine Verpflichtung von Netzbetreibern ausgesprochen, alle Haushalte mit intelligenten Stromzählern auszustatten. Das erklärte Eon-Vertriebsvorstand Marc Spieker. Smartmeter messen alle 15 Minuten den Stromverbrauch eines Haushalts und übermitteln die Daten an die Netzbetreiber und Energielieferanten. Mit solchen intelligenten Messsystemen können Haushalte und Netzbetreiber den Stromverbrauch besser steuern.

Gabler plant den Börsengang

Frankfurt – Der Marine- und Meerestechnikspezialist Gabler strebt an die Börse. Das Angebot soll sowohl neue als auch bestehende Aktien der Gesellschaft umfassen, teilte das Unternehmen in Lübeck mit. Eigner ist die Possehl-Gruppe, die nach dem Börsengang mindestens eine Minderheitsbeteiligung behalten will. Gabler erwartet sich einen Nettoemissionserlös von rund 40 Millionen Euro aus den neuen Aktien. Damit soll die Bilanz gestärkt, das Wachstum angekurbelt und kleinere Zukäufe getätigt werden, wie es hieß.

Artikel 7 von 8