Bahnsanierung dauert länger
Berlin – Für Fahrgäste der Bahn zwischen Berlin und Hamburg bleibt noch einige Wochen unklar, wann die Umleitungen und Fahrzeitverlängerungen ein Ende haben werden. Die Bahn will am 13. März einen neuen Zeitplan für die Generalsanierung der Strecke vorlegen. Den eigentlich geplanten Fertigstellungstermin Ende April hat das Unternehmen wegen des harten Winters gekippt und erst einmal auf unbestimmte Zeit verschoben. „Ein einziges Trauerspiel, das sich nicht mit Winter im Winter erklären lässt“, heißt es dazu vom Netzwerk Europäischer Eisenbahnen, das Güterzug-Konkurrenten der Bahn vertritt. Die Planung der Streckensanierungen der Bahn müsse insgesamt auf den Prüfstand.
Ergo: Hunderte Stellen fallen wegen KI weg
Düsseldorf – Der Versicherer Ergo will in Deutschland über die kommenden Jahre hunderte Arbeitsplätze durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) einsparen. Durch den verstärkten Einsatz von KI würden „bestimmte Funktionen künftig weniger gebraucht“, sagte die Ergo-Personalchefin Lena Lindemann dem „Handelsblatt“. Demnach sollen bis 2030 etwa 200 Arbeitsplätze pro Jahr abgebaut werden.
Lufthansa-Cityline: Piloten streikbereit
München – Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hat die Tarifverhandlungen mit der Lufthansa-Tochter Cityline für gescheitert erklärt und will nun über mögliche Streiks abstimmen lassen. Die VC-Tarifkommission habe beim Vorstand der Gewerkschaft die Einleitung einer Urabstimmung beantragt, eine Entscheidung werde noch in dieser Woche erwartet, teilte VC am Dienstag mit. Cityline verbindet Ziele in Europa mit den Drehkreuzen München und Frankfurt.
Wende im Bieterkampf um Warner Bros.
Los Angeles – Im Bieterwettkampf zwischen Paramount Skydance und Netflix um den US-Film- und Medienkonzern Warner Bros. Discovery (WBD) gibt es erneut eine Wende: WBD nehme die Verhandlungen mit Paramount für sieben Tage wieder auf, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. In diesem Zeitraum habe Paramount die Gelegenheit, sein „bestes und endgültiges Angebot“ vorzulegen.
Monsanto schließt Milliarden-Vergleich
New York – Die Bayer-Tochter Monsanto hat in den USA einen Vergleich zur Beilegung der Klagen um das Pflanzenschutzmittel Glyphosat geschlossen. Im Rahmen des Sammelvergleichs würde Monsanto – nach Genehmigung durch ein US-Gericht – über bis zu 21 Jahre insgesamt maximal 7,25 Milliarden US-Dollar (6,13 Milliarden Euro) auszahlen, teilte Bayer mit. Dafür sollten „sowohl anhängige als auch mögliche künftige Klagen beigelegt werden“.