IN KÜRZE

von Redaktion

Kaminkehrer haben in Bayern viel zu tun. © dpa

Erneuerbaren-Quote bei Brennstoffen

Berlin – Um den weiteren Einbau von Öl- und Gasheizungen zu ermöglichen, sprechen sich der Eigentümerverband Haus & Grund sowie die Interessenverbände der Öl- und Gaswirtschaft für eine Erneuerbaren-Quote im Brennstoffhandel aus. Energieproduzenten und -lieferanten sollten verpflichtet werden, „zunehmend klimaschonende gasförmige oder flüssige Energieträger in den Markt“ zu bringen, erklärten die drei Verbände am Mittwoch. „Die Erneuerbaren-Quote sollte anfangs moderat sein und dann jährlich steigen, sodass die Klimaziele für Gebäude gemeistert werden können.“

Viele Holzheizungen im Freistaat

Fürth – Knapp die Hälfte der rund 6,5 Millionen Feuerstätten in Bayern wird nach Angaben des Landesamtes für Statistik mit Biomasse wie Holz oder Pellets betrieben. 26,3 Prozent werden demnach mit Gas befeuert, 21,5 Prozent mit Heizöl, zitiert die Behörde aus der Kehrbuchdatenerhebung. Die Daten sind aber leicht misszuverstehen: Gezählt wurden nicht alle Zentralheizungen, sondern nur Brennstätten mit einer Flamme. Das ist alles von der Gas-Zentralheizung bis zum Pelletofen im Wohnzimmer. Nicht in der Rechnung sind etwa Wärmepumpen und Fernwärmeanschlüsse.

Nvidia und Google setzen auf Indien

Neu-Delhi – Im Investitionshochlauf bei Künstlicher Intelligenz (KI) setzen die US-Technologieriesen Nvidia und Google verstärkt auf den indischen Markt. Der Chipriese Nvidia kündigte am Mittwoch Kooperationen mit mehreren Unternehmen aus dem bevölkerungsreichsten Land der Welt an, Google den Bau neuer Unterseekabel, die den Subkontinent mit weiteren weltweiten Standorten verbinden sollen. In Indien findet derzeit ein wichtiger KI-Gipfel statt.

Slowakei ruft Erdöl-Notstand aus

Bratislava – Die slowakische Regierung hat einen ab heute geltenden „Erdöl-Notstand“ ausgerufen. Das erlaubt ihr die Freigabe von Notfallreserven, die in staatlichen Speichern gelagert sind, an die Raffinerie Slovnaft. Damit soll gesichert werden, dass die Versorgung der Tankstellen im Land nicht zusammenbricht. Hintergrund ist, dass seit Ende Januar kein Erdöl mehr über die Druschba-Pipeline über die Ukraine aus Russland fließt. Davon war die Ölversorgung der Slowakei ebenso wie die Ungarns bisher weitgehend abhängig.

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