Teslas fahren am häufigsten auf Pump

von Redaktion

München – Autos der Marke Tesla werden am häufigsten von allen auf Pump gekauft. Der Anteil des US-Autobauers an den abgeschlossenen Autokrediten ist nach einer Auswertung des Vergleichsportals Verivox doppelt so groß wie sein Anteil am deutschen Pkw-Bestand.

Teslas Anteil an den Autokreditabschlüssen bei Verivox liegt um 113 Prozent über dem Anteil der Marke am bundesweit zugelassenen Fahrzeugbestand. Für keine andere Automarke wird so häufig ein Kredit aufgenommen. Auf den Plätzen zwei und drei folgen mit BMW (67 Prozent über Schnitt) und Audi (47 Prozent) zwei weitere Marken mit einer Modellpalette, die im höheren Preissegment angesiedelt ist.

„Mehr als die Hälfte aller Ratenkredite werden aufgenommen, um damit ein Fahrzeug zu finanzieren“, sagt Oliver Maier, Geschäftsführer der Verivox Finanzvergleich GmbH. Für besonders komfortable und leistungsstarke Autos seien viele Menschen auch bereit, einen Bankkredit aufzunehmen, Status auf Pump sozusagen.

Von den 25 Automarken mit den meisten Kreditabschlüssen bei Verivox werden Smarts am seltensten mit einem Kredit finanziert. Ihr Anteil am Kreditgeschäft liegt um 69 Prozent niedriger als ihr Anteil an den bundesweit zugelassenen Fahrzeugen. Auch für die Autos von Suzuki (47 Prozent unter Schnitt) und Toyota (46) nehmen die Deutschen vergleichsweise selten Kredite auf.

„Autokäufer, die ihr Wunsch-Fahrzeug mit einem Kredit finanzieren möchten, sollten diesen Verwendungszweck bei ihrer Anfrage unbedingt angeben, denn dadurch erhalten sie häufig günstigere Zinsangebote“, rät Oliver Maier. „Weil das Fahrzeug als zusätzliche Sicherheit zur Verfügung steht, vergeben viele Banken zweckgebundene Autokredite zu günstigeren Konditionen.“

Wie Verivox-Daten zeigen, sind die Zinskosten bei zweckgebundenen Autokrediten im Mittel 19 Prozent niedriger als bei Krediten zur freien Verwendung. Bei einem Kredit in Höhe von 20 000 Euro mit 6 Jahren Laufzeit ergäbe sich dadurch ein Kostenvorteil von 843 Euro.

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