Rückruf: Listerien im Gorgonzola
München – Der Lebensmittelkonzern Lactalis ruft bei Aldi, Kaufland und Netto verkauften Gorgonzola-Käse wegen einer möglichen Verunreinigung mit Listerien zurück. Bei einer Routinekontrolle sei in einer Probe Listeria monocytogenes nachgewiesen worden, erkärte das Unternehmen am Freitag. Das Bakterium ist der Erreger der Krankheit Listeriose. Betroffen sind den Angaben nach 200-Gramm-Packungen Gorgonzola der Kauflandmarke K-Favourites, der Netto-Marke Mondo Italiano und der Aldi-Marke Cucina, jeweils mit Mindeshaltbarkeitsdatum 21. Februar. Auch ohne Vorlage des Kassenbons werde der Kaufpreis „vollständig erstattet“.
Bund darf Tochter von Rosneft übernehmen
Brüssel – Der Bund darf nach einer Entscheidung der EU-Kommission die alleinige Kontrolle über Rosneft Deutschland übernehmen. Die Brüsseler Behörde genehmigte die Übernahme durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, da es keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken gebe.
Lagarde äußert sich zu Rücktrittsberichten
Frankfurt – EZB-Präsidentin Christine Lagarde ist Spekulationen über einen vorzeitigen Rücktritt von ihrem Posten ein Stück weit entgegengetreten. „Wenn ich auf all die Jahre zurückblicke, denke ich, dass wir viel erreicht haben, dass ich viel erreicht habe“, sagte die Chefin der Europäischen Zentralbank (EZB) dem „Wall Street Journal“. Nun müsse sichergestellt werden, dass dies wirklich solide und zuverlässig sei. „Daher gehe ich davon aus, dass dies bis zum Ende meiner Amtszeit dauern wird“, sagte Lagarde.
Erzeugerpreise weiter gesunken
Wiesbaden – Vor allem wegen geringerer Preise für Energie sind die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte im Januar deutlich gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lagen sie um drei Prozent niedriger, wie das Statistische Bundesamt berichtete. Ohne die Berücksichtigung der Energie stiegen die Erzeugerpreise hingegen um 1,2 Prozent.
J.P. Morgan muss Strafe zahlen
Frankfurt – Die Bankenaufsicht der Europäischen Zentralbank verhängt Geldstrafen von insgesamt rund 12,2 Millionen Euro gegen die US-Bank J.P. Morgan. Grund seien falsche Angaben zu Kapitalanforderungen, teilte die EZB mit. Die Bank habe zwischen 2019 und 2024 weniger risikogewichtete Aktiva gemeldet, als sie hätte übermitteln müssen.