IN KÜRZE

von Redaktion

Roaming bald auch im Westbalkan

Brüssel – Reisende aus der EU sollen nach Vorstellung der Europäischen Kommission künftig auch im Westbalkan von günstigeren Konditionen beim Mobilfunk-Roaming profitieren. Dazu schlägt die EU-Kommission vor, Verhandlungen mit Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien zu beginnen, wie die Behörde mitteilte. Dem Vorhaben müssen nun noch die Mitgliedsländer der EU zustimmen.

Start-up Wayve sammelt Milliarden ein

Das KI-Start-up Wayve aus Großbritannien hat eine Finanzspritze in Höhe von insgesamt 1,5 Milliarden Dollar (rund 1,3 Milliarden Euro) von großen Unternehmen wie Mercedes-Benz, Nvidia und Uber erhalten. Damit erhöht sich die Bewertung des auf Künstliche Intelligenz (KI) für selbstfahrende Autos spezialisierten Start-ups auf 8,6 Milliarden Dollar, wie Wayve am Mittwoch mitteilte.

WMF-Mutter will 2100 Jobs streichen

Paris – Der Haushaltsgeräteriese SEB mit Marken wie Tefal und WMF hat einen Stellenabbau angekündigt. Wegfallen sollen weltweit bis zu 2100 Arbeitsplätze, wie der französische Konzern am Mittwoch ankündigte. Grund ist demnach, dass SEB Kosten sparen will, um angesichts eines zunehmenden Wettbewerbsdrucks insbesondere aus Asien wieder auf einen „profitablen Wachstumskurs“ einzuschwenken.

Japanischer Nikkei auf Rekordhoch

Tokio – Die Hoffnung auf weiterhin sprudelnde Umsätze aus Geschäften mit Künstlicher Intelligenz haben am Mittwoch die Börsen in Asien angetrieben. Der japanische Leitindex Nikkei erreichte im Handelsverlauf den Rekordstand von 58.875,17 Punkten. Schlussstand waren 58.583,12 Punkte, ein Plus von 2,2 Prozent zum Vortag. Mit ähnlich hohen Gewinnen wie in Japan hielt auch die Rekordserie in Südkorea an.

Arbeitsmarktbarometer fällt unter 100

Nürnberg – Winter-Blues am Arbeitsmarkt: Das monatliche Barometer des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung ist im Februar erstmals seit einem halben Jahr wieder unter die neutrale Marke von 100 gefallen. Das verarbeitende Gewerbe verliert derzeit 15.000 sozialversicherungspflichtige Jobs im Monat“, sagte IAB-Forscher Enzo Weber. Maschinenbau und Autoindustrie zählten bei je 60 Prozent der Arbeitsagenturen zu den Branchen, für die mit dem stärksten Abbau gerechnet wird.

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