Umweltschutzorganisationen demonstrierten 2023 in Berlin vor der Zentrale der Division Pharmaceuticals der Bayer AG gegen das massive Artensterben. © Imago/christian Ender/IMAGO/Christian Ender
Leverkusen – Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer rutscht wegen Glyphosat-Klagen gegen seine US-Tochter Monsanto immer tiefer in die roten Zahlen. Wie Bayer mitteilte, lag der Verlust 2025 bei rund 3,6 Milliarden Euro und damit 1,1 Milliarden Euro höher als im Vorjahr. Operativ lief es im vergangenen Jahr alles in allem mittelmäßig. Der Umsatz des Konzerns, der neben Saatgut und Unkrautvernichtern auch Medikamente verkauft, sank um 2,2 Prozent auf 45,6 Milliarden Euro. Zum Jahreswechsel hatte der Konzern 88.000 Beschäftigte und damit 5000 weniger als ein Jahr zuvor.