München/Berlin – Die BayernLB erzielte 2025 rund 1,38 Milliarden Euro Vorsteuergewinn. Das ist weniger als die 1,58 Milliarden Euro des Jahres 2024, „in einem Umfeld mit geopolitischen Spannungen, Handelskriegen und einer Wirtschaft, die nicht wächst, ist das aber nicht schlecht“, betonte Konzernhef Stephan Winkelmeier.
Die öffentlich rechtliche Bank, die dem Land Bayern und den Sparkassen gehört, hat vor allem Firmenkunden. Darunter sind auch Stadtwerke und Unternehmen aus dem öffentlichen Nahverkehr. Auch sie leiden unter der hartnäckigen Wirtschaftsflaute. So gingen die Erträge aus dem Firmengeschäft von 239 Millionen im Jahr 2024 auf nun 140 Millionen zurück. Dass die BayernLB dennoch fast 1,4 Milliarden Euro Gewinn vor Steuern verbuchte, verdankt sie ihrer Tochter DKB. Die Direktbank mit rund sechs Millionen Privatkunden und einer Million Depots fuhr hohe Zinsüberschüsse und Provisionen ein. Mit einem Ergebnis von 1,18 Milliarden Euro vor Steuern trug sie 86 Prozent zum Konzerngewinn bei.
Für 2026 gab Winkelmeier, der traditionell zurückhaltende Ziele formuliert, mit 1,1 bis 1,3 Milliarden Euro erneut eine vorsichtige Prognose ab. Wie viel ihres Gewinnes die Bank an den Freistaat und die Sparkassen ausschütten wird, will sie im April bekanntgeben.HÖSS