Benko tischlert

von Redaktion

Innsbruck – Der österreichische Investor René Benko will im Gefängnis als Tischler arbeiten. Sein Anwalt Norbert Wess bestätigte einen entsprechenden Bericht des Magazins „Trend“.

Bis vor Kurzem sei Benko fast ständig mit der Bearbeitung seines Strafakts beschäftigt gewesen, so Wess. Da sich sein Mandant zumindest aktuell nicht mit weiteren Ermittlungssträngen auseinandersetzen müsse, bestehe nun die Möglichkeit, einer Beschäftigung nachzugehen.

Benko sitzt seit mehr als einem Jahr in Untersuchungshaft. Er ist inzwischen zweimal wegen des Verdachts der Schädigung seiner Gläubiger verurteilt worden. Beide Urteile des Landesgerichts Innsbruck sind nicht rechtskräftig.

Der Ex-Milliardär hatte mit seiner Firmengruppe Signa ein verschachteltes Immobilien- und Handelsimperium aufgebaut. Steigende Zinsen und Baukosten sowie risikoreiche Zukäufe wie die der deutschen Warenhauskonzerne Karstadt und Kaufhof trieben die Signa in die Insolvenz.DPA

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