IN KÜRZE

von Redaktion

Autoversicherung wird noch teurer

München – Autoversicherungen werden voraussichtlich im laufenden Jahr noch teurer. Der deutsche Marktführer HUK-Coburg erwartet, dass die Reparaturkosten weiter deutlich steigen, wie der zuständige Vorstand Jörg Rheinländer sagt. In der zurückliegenden Preisrunde seien die Prämien der Bestandsversicherungen bei der HUK um 8 Prozent gestiegen. Für 2026 erwartet Rheinländer, dass die Schadeninflation bei rund 7 Prozent liegen wird. Trotz der steigenden Kosten hat die HUK vergangenes Jahr aber einen Rekordgewinn eingefahren. Der Versicherer, der auch noch in anderen Bereichen als der Autoversicherung tätig ist, verdiente nach Steuern 621 Millionen Euro – das waren 78 Prozent mehr als vor einem Jahr und so viel wie noch nie.

ADAC plant Preiserhöhung

München – Der Automobilclub ADAC will die Mitgliedsbeiträge in der Basis-Version um zehn Euro auf 64 Euro erhöhen. Das bestätigte eine Sprecherin des Vereins gegenüber unserer Zeitung. Die Erhöhung muss noch von der ADAC-Hauptversammlung gebilligt werden.

Deutschland fällt bei Patenten zurück

München – Deutschland fällt bei Patentanmeldungen im europäischen Vergleich zurück. Aus Deutschland kamen vergangenes Jahr 24.476 Anmeldungen, wie das Europäische Patentamt (EPA) mitteilt. Das bedeutet einen Rückgang um 2,2 Prozent. Deutschland verteidigt damit im vergangenen Jahr seinen zweiten Platz hinter den USA, die mit 47.008 Anmeldungen unangefochtener Spitzenreiter sind. Auf Rang drei löst China Japan ab. Insgesamt kamen aus China 22.031 Patentanmeldungen. Das waren knapp 10 Prozent mehr als im Vorjahr.

Fast jeder Zehnte arbeitet nachts

Wiesbaden – Fast jeder zehnte Erwerbstätige in Deutschland hat 2024 Nachtarbeit geleistet. Knapp 4,0 Millionen Menschen arbeiteten zumindest gelegentlich zwischen 23 Uhr und 6 Uhr, teilte das Statistische Bundesamt mit. Das entspreche einem Anteil von 9,3 Prozent der 42,6 Millionen Erwerbstätigen. Nach Angaben aus dem Mikrozensus 2024 war der Anteil der nachts arbeitenden Erwerbstätigen unter Männern mit 11,7 Prozent fast doppelt so hoch wie bei Frauen (6,5 Prozent).

Insider-Ermittlungen in sechs Bundesländern

Würzburg – Wegen Verdachts auf Insiderhandel mit Aktien haben Würzburger Ermittler Objekte in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Berlin und Schleswig-Holstein durchsucht. Es gebe mehr als 20 Verdächtige, bei denen Datenträger beschlagnahmt worden seien, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Hintergrund sei der Börsengang einer Würzburger Firma im Jahr 2022. Privatpersonen hätten möglicherweise ihr Wissen ausgenützt.

Artikel 6 von 6