Tesla-Chef Elon Musk. © Francis Chung/Imago
Grünheide – Die Gewerkschaft IG Metall wirft dem US-Autobauer Tesla „Drohungen“ und unzulässige Wahlbeeinflussung anlässlich der Betriebsratswahl im brandenburgischen Grünheide vor. „Aus diesen Gründen hat sich die IG Metall für eine Anfechtung der im März 2026 stattgefundenen Betriebsratswahl bei Tesla entschieden“, teilte die Gewerkschaft mit. Ein entsprechender Beschlussantrag zur Feststellung der Unwirksamkeit der Betriebsratswahl sei am Mittwoch eingereicht worden. Die IG Metall war bei der Betriebsratswahl der rund 10.700 Tesla-Beschäftigten Anfang des Monats hinter der gewerkschaftsunabhängigen Liste Giga United auf dem zweiten Platz gelandet, hatte der Unternehmensleitung aber bereits damals einen „schmutzig geführten Wahlkampf“ vorgeworfen. „Der Eindruck, dass die Wahl bei Tesla durch Drohungen beeinflusst wurde, ist zu schwerwiegend, als dies nicht gerichtlich zu klären“, bekräftigte die IG Metall.