IN KÜRZE

von Redaktion

Cybercrime massiv auf dem Vormarsch

München – Die weltweite Cyberkriminalität ist auf dem Vormarsch. Im Jahr 2028 könnten durch sie Schäden von 14 Billionen US-Dollar entstehen, schätzt der Rückversicherer Munich Re. Das sei mehr als die kombinierte Wirtschaftsleistung von Deutschland, Japan und Indien. Immer häufigere und raffiniertere Angriffe seien eine Belastung für alle Gesellschaften und Volkswirtschaften. Alleine im Bereich Ransomware – also Angriffe mit Lösegeldforderung – ist die Zahl der bekannten Angriffe 2025 um fast 50 Prozent gestiegen.

Weniger Unfälle bei der Arbeit

Berlin – Immer weniger Menschen erleiden meldepflichtige Arbeitsunfälle. Die Zahl dieser Unfälle sank im vergangenen Jahr um 24.000 auf 731.000, wie die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung mitteilte.

Moderates Plus für Chemie-Beschäftigte

Frankfurt – Die 585.000 Beschäftigten in der Chemie- und Pharmaindustrie erhalten mehr Geld. Darauf haben sich die Gewerkschaft IG BCE und der Arbeitgeberverband BAVC geeinigt. Zudem verpflichten sich die Arbeitgeber zu Zahlungen für die Beschäftigungssicherung. Mit dem neuen Tarifvertrag steigen die Löhne und Gehälter der Beschäftigten in zwei Stufen, allerdings nur moderat: Ab Januar 2027 um 2,1 Prozent und ab Januar 2028 um weitere 2,4 Prozent.

Sony beendet Elektro-Auto-Projekt

Tokio – Die ambitionierten Autopläne des japanischen Elektronik-Riesen Sony sind nach einem Strategiewechsel des Partners Honda vorerst gescheitert. Erste Elektrofahrzeuge unter dem Markennamen Afeela sollten ursprünglich in diesem Jahr an Käufer in den USA gehen. Doch jetzt teilte die Gemeinschaftsfirma Sony Honda Mobility mit, dass der Erstling Afeela 1 nicht auf den Markt kommen und auch die Entwicklung eines zweiten Modells eingestellt werde.

Strompreise für Neukunden steigen

Heidelberg – Die wegen des Iran-Kriegs gestiegenen Gaspreise sorgen nun auch bei den Strompreisen für Neukunden für einen deutlichen Anstieg. Seit Ausbruch des Konflikts seien die günstigsten Stromtarife für Neukunden um 16 Prozent teurer geworden, berichtet das Vergleichsportal Verivox.

Gute Nachrichten von der Bad Bank

München – Eine Bad Bank produziert eine gute Nachricht: Die Aufräumung der Altlasten der Skandalbank Hypo Real Estate (HRE) läuft entgegen der Befürchtungen weiter profitabel, auch wenn die Gewinne nicht hoch sind. Im vergangenen Jahr hat die bundeseigene FMS Wertmanagement einen Nettogewinn von 40 Millionen Euro erzielt, 23 Millionen mehr als im Vorjahr.

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